von königspudeln und anderen

Samstag, 31. Oktober 2009

affenliebe

Image Hosted by ImageShack.us
Image Hosted by ImageShack.us
Image Hosted by ImageShack.us

Donnerstag, 22. Oktober 2009

them dogs too fast to shoot

Image Hosted by ImageShack.us
Image Hosted by ImageShack.us
Image Hosted by ImageShack.us
Image Hosted by ImageShack.us


(aus der serie "the incredible herr pferd gang"- die da besteht aus: herr pferd, helene from hell, dele-bele, hermann and the dicke mörderbärbe)l

Dienstag, 2. Juni 2009

campingstühle

Fred, der Tomate, der eifrig am Fenstersims knospt und Basil Basilikum zeugen untrüglich von meiner neu aufgekeimten Kleingärtnergesinnung, zurück zu den Wurzeln also. Dabei war ich kürzlich noch der Ansicht, der ideale Garten bestünde rein aus Beton, das elende Grünzeug wollt ich nicht in meiner Nähe.

Den wirklich wahrhaftigen Zugang zur Natur, den direkten und unmittelbaren, beschert mir jedoch nicht so sehr die Fenstergärtnerei, sondern ein jeder Donauinselgang mit der Meute.

Die Natur behübscht sich gerne mit allerhand Blüh- und Blattwerk, mit Laub und Knospen in jeder nur erdenklichen Farbe, doch unter all der Zierart verbirgt die Natur geschickt ihr wahres Gesicht - nichts als Fäulnis, Moder und Exkremente.

Ein jeder Tritt hinaus von der zivilisierten Asphaltstraße birgt das Risiko in Hundehaufen zu treten, die sich unter harmlos duftenden Blütenständen und sich im Winde wiegenden Gräsern verbergen. Der Mäuseschiss, die Eichhörnchenkötel, die Katzenkacke die allenthalben das Erdreich düngen, sind bei weitem nicht ein solches Ärgernis, wie der schuhhaftende Hundekot.

"Nimm ein Sackerl für mein Gackerl" halt ich ausnahmsweise mal für eine sinnvolle Bürgerinitiative und weil mir die Hundescheiße, die auf jeder nur denkbaren Grünfläche der Kompostierung oder eines Fehltritts harrt, ein Graus ist, verpack ich das, was meine Hunde hinterrücks verlässt, stets sorgsam in kleinen, graue Beuteln, um hernach den nächsten Mistkübel aufzusuchen und mich der Futtermittelendprodukte gesetzeskonform zu entledigen.

In dem Punkt bin ich ein Korinthenkacker, der auch alte Damen mit Rollmops rügt, denn genau die sind es, die, unter Berufung auf die Bandscheiben, den Krieg, die Ausländer, ihre Hundsviecher die Wiesen vor dem Gemeindebau zuscheißen lassen, dass einem im Sommer bis in den dritten Stock hinauf der Fäkaliendunst durch die geöffnete Balkontür weht.

Wer nun aber glaubt, der unkontrollierte Stuhlgang des Stadthundes sei das einzige parkdurchseuchende, wiesenverschandelnde, gebüschverminende Problem, der hat sich noch nie eingehender mit den Defäkiergewohnheiten der Menschheit beschäftigt.

Dem Hundlosen fällt die Differenzierung der Häufchenherkunft mitunter schwer, der Hundhaltende dagegen vermag den Verursacher des Enddarmauswurfs eindeutig zuzuordnen.

Es ist ja der Hund nicht ganz zu Unrecht in manchen Kulturkreisen als unrein verpönt, bezieht er doch größte Gaumenfreude aus dem Verzehr menschlicher Hinterlassenschaften der verstoffwechselten Art, wohingegen innerartliche Ausscheidung einzig der nasalen und territorialen Kommunikation dient und nicht gefressen wird.

In den Parks der Innenstadt türmt sich Touristenscheiße im Gestrüpp, im 16. verrottet Scheiße mit Migrationshintergrund hinter Büschen, auf unbeleuchteten Parkplätzen, auf Spielplätzen, die idyllischen Pappelhaine der Donauinsel sind von Radfahrern zugeschissen, von Skatern, vom Partyvolk, von Spaziergängern, picknickenden Pärchen, grillenden Großfamilien.

Woher ich das so bestimmt weiß?

Der zufrieden schmatzende Hund kehrt mit Taschentüchern aus dem Unterholz zurück, mit Klopapier, mit Damenunterhosen, mit Boxershorts und Kinderhöschen, besudelt allesamt.

Und während ich brav die Hundehaufen einsammle, läuft die lefzenleckende Hundebande von Leckerbissen zu Leckerbissen, den Bauch bis zum Bersten gefüllt mit stinkenden Exkrementen, die an den Zähnen kleben bleiben wie zartschmelzende Schokolade.

Der Rädelsführer schafft es regelmäßig sich körperwärts zu bekleckern, mit einer solchen Hingabe widmet er sich dem allgegenwärtigen Genuß.

Und wer sich beschwert, ich hätte heute einen Hund in die Donau geworfen, dem sei gesagt, der Köter hatte Menschenscheiße im Fell, bis tief hinein ins Faltohr.

Freitag, 29. Mai 2009

die schöne und das biest

sleeping-beauties

Montag, 9. März 2009

ein hund kam in die küche

raucherkammerlproductions präsentieren das tierfilmdebut "betty at work".
starring: mörderbärbel und die dicke köchin



kamera, schnitt: monique chantal huber
musik: einstürzende neubauten "arbeit"

Mittwoch, 25. Februar 2009

so kam der mensch auf den hund teil II

Zum besseren Verständnis in welch misslicher Lage ich mich befinde, seit ich hauptberufliche Hundeanimateurin bin, folgt nun erstmal ein Exkurs über die dicke Berta.


Eigentlich heißt die dicke Berta ja Betty, aber sie scheint diesbezüglich sehr flexibel und hört auch auf „Beddüüüü“, „Mörderbärbel“ oder „Schlitzaugenstinktier“, vermutlich würde sie sogar auf „Horst“ oder gar „Autobahn“ reagieren, Hauptsache Aufmerksamkeit – was die dicke Berta betrifft, gilt ein Grundsatz ganz besonders : „Schau niemals einem Hund direkt in die Augen!“ - der könnte das nämlich als Interessensbekundung interpretieren und die erhoffte Zuwendung sozusagen augenblicklich und vorauseilend mit einer halb gesprungenen, halb gerempelten Liebesattacke beantworten.

Erwähnte ich es bereits? - die Berta ist ein mannstolles Luder! (Von mir hat sie das definitiv nicht!).

All meine emanzipatorischen Ermahnungen haben nicht gefruchtet – kurzfristig glaubte ich, sie hätte was dazugelernt, als sie in einer pubertären Phase all ihre Zerstörungsenergie auschließlich auf Bh`s und Handtaschen lenkte, aber nein, die Töle legt sich noch immer vor ihren auserwählten Menschenmännern auf den Rücken, reckt alle Viere von sich und grunzt erwartungsfroh.

Sie hat bei ihrer Wahl allerdings nie sonderlich viel Geschmack bewiesen (anfangs dachte ich noch, wie praktisch, ich könnt sie auf meinen favorisierten Typus Mann ansetzen, aber die dumme dicke Berta schmeisst sich bevorzugt vor Müllmännern und Tattergreisen auf den Boden.)

Ein Gutes jedoch hat des Fräuleins peinliches Betragen, sobald es Testosteron schnuppert: der Herr Teilzeitgefährte (meine Wahl, die Berta hätt´wahrscheinlich den Postboten genommen), der fand die Berta anfangs unheimlich unheimlich, doch als er sie zum ersten Mal wohlig grunzen hörte, da war`s um ihn geschehen - Allem Anschein nach lösen Weibchen, die sich röchelnd am Boden wälzen, im männlichen Gehirn sowas wie Besitzerstolz aus. Auf diesen Punkt möchte ich jedoch nicht weiter eingehen.

Die dicke Berta ist von rustikalem Gemüt, böse Zungen behaupten, wär sie ein Mensch, dann mehr Prolet. Ich habe schon früh versucht, dem entgegenzuwirken, doch sie hat sich stets geweigert, selbst bei grimmiger Kälte, den schwarzen Welpenrollkragenpullover zu tragen (mir schwebte vor „Jean Paul Satre“ in roten Lettern draufsticken zu lassen, um uns von den „Tut nix“ und „Security“Emblemen anderer Hundegeschirrträger abzugrenzen und den Randgruppenhund auch in studentischen Kreisen salonfähig zu machen, aber ich gestehe, zu dem Zeitpunkt befand ich mich grad in einer postpubertären existentialistischen Phase) und wirkt insgesamt nicht sehr intellektuell - sie hat in ihrem jungen Leben schon Heizkörper, Thermostate, Bettpfosten, Einbauschränke, Autositze, Hundeleinen, Verlängerungskabel, Pappkartons, Socken, Haarbürsten und Bettwäsche angeknabbert, jedoch kein einziges Buch.

Dennoch hat sogar die dicke Berta ein kleinwenig Sinn für Feinsinn. Jedes Blümchen am Wegesrand versetzt sie in schiere Verzückung, Blumenläden sind für sie ein wahres Paradies.

Die Berta ist in sogenannter Mampfhund und frisst alles, bevorzugt natürlich was so auf der Straße rumliegt. Allerdings ist mit der Berta nicht gut Kirschen essen, sie mag Äpfel lieber. Kinder hat sie - zur allgemeinen Verwunderung - noch keine gefressen, auch ich selbst bin noch immer im Besitz eines vollständig unversehrten Körpers, obwohl Besserwissende mir anderes prophezeit haben – ich vermute allerdings insgeheim, dass es sich bei ihrer Angewohnheit Menschen abzulecken, um eine Art der Vorverdauung handeln könnte.

Ich bin mir im Klaren darüber, dass die Berta eine ständige Bedrohung für Leib und Leben darstellt, in ihr schlummert das Böse (ca. 15 Stunden täglich).

Ihr Methoden sind perfide. Ich entsinne mich eines Abends, an dem eine Giftgaswolke aus Hinterleib der Bestie fuhr und ein todbringender Fäulnisgestank durch die Räume waberte. Mit letzter Kraft konnte ich mich ans Fenster retten und überlebte den Anschlag relativ unbeschadet.

Menschen mit Straßendreckallergie und allen Lebensfreudephobikern ist der Umgang mit der dicken Berta eine reine Qual. In den vergangenen Monaten hat sie jedoch ihre Angriffststrategie verfeinert (bis vor einiger Zeit war nach einer direkten Begegnung mit Berta die Fortpflanzungsfähigkeit männlicher Menschenwesen nicht mehr unbedingt gewährleistet), und kämpft nunmehr mit den Waffen eines Weibchens – dem „Schlitzaugencharmeblick“und zeitweilig dem bereits angesprochenen „Wohllüstig zu Boden werfen“

Außerdem ist die Berta ein Bärenbeisser, ich habe gesehen was sie mit ihren Opfern anstellt – Knopfaugen abreissen, Eingeweide langsam aus dem Körper schälen, Pinguin war nach 2 Tagen ebenfalls kaputt.

Was hat meine Mutter geheult, als ich und die Berta zum ersten Mal zu Besuch kamen. Sie hatte ja sehr viel über diese Hunderasse gelesen, hauptsächlich in bestimmten Qualitätszeitungen, instinktiv hat sie gleich erkannt, aus diesem Welpen wird einmal ein Monster. Wie verschlagen und bösartig der über die Wiese hopst! Wie niederträchtig und brutal der schläft! Wie hinterhältig und gemein der mit dem Schwanz wedelt!

Ich muss mir heute eingestehen, sie hatte absolut recht – die Berta ist ein gefährlicher Hund, sie hat mich zu etwas gemacht, dass ich keinesfalls jemals werden wollte - zu einer Quietschefrau.

Ich war nie ein Quietschtyp, ich hielt mich stimmlich nicht für geeignet zu quieken oder sonstige schrille Laute von mir zu geben, aber, was soll ich sagen - Ja, auch ich quieke!

Mein Wortschatz hat sich drastisch reduziert, hauptsächlich auf Worte, die ich in den hundefreien Jahren niemals freiwillig in den Mund genommen hätte, ohne an meinem Verstand zu zweifeln. Die Fähigkeit komplexe Sätze zu bilden, ist mir vollständig abhanden gekommen. Meine Hauptsätze lauten nunmehr : „Wo is die Bedddiiiiiiiiiiiii?“ und „So is sie feeiiiiiiiiiiin!“, beides gequiekt vertsteht sich.

Ich bin auf dem Kommunikationsniveau eines Meerschweinchens angelangt und fühl mich erstaunlich gut dabei, denn die Bedddiiiiiiiiiiiiii, die hat das Gegurre gern, und freut sich die Bedddiiiiiiiiiiiiii, dann freut sich der Mensch.

Montag, 23. Februar 2009

so kam der mensch auf den hund teil I

Alles Leugnen und Verdrängen hat ja doch keinen Sinn.
Sie befinden sich hier auf einem Hundehalterweblog.

Als hundefreundliche Existenz liegt es in meiner Natur, mein Umfeld mit Geschichten von den lieben Kleinen zu beglücken und selbst von tierischen Ausscheidungsprozessen mit einem Höchstmaß an euphorischem Besitzerstolz zu berichten...

Auf dem Heimweg von der Münzwäscherei - rechts einen Sack mit Hundedecken um die Schulter gezurrt, der Arm blutleer und halb abgestorben, am Rücken den Armeerucksack mit noch mehr Hundedecken, links die beiden Hundsviecher, mal Baum anvisierend, mal halb unter parkenden Autos verschwunden, da mein ansonsten so geschultes Auge die Essenreste am Parkplatz übersehen hatte – war ich doch gerade höchst konzentriert damit beschäftigt, die Wäschemassen zwischen Hausmauer und geparktem Lieferwagen vorbeizumanövrieren, ohne dabei stecken zu bleiben oder vom Gewicht der nassen Decken zu Boden gerissen zu werden und dann käfergleich hilflos am Rücken zu strampeln, während mir womöglich die Hundetiere verblüfft ihre triefenden Nasen ins Gesicht hielten, ja, also auf diesem beschwerlichen Heimweg, da beschloss ich, es sei an der Zeit, die Welt an meinem Schicksal teilhaben zu lassen und von Freud und Leid einer alleinerziehenden Zweihundhalterin zu berichten:

Meine Lebensgefährtin zog bereits am dritten Tag nach unserem Kennenlernen bei mir ein, ich hatte mich vorher nie so fix an jemanden gebunden und war mir nicht immer sicher, ob ich all der Verantwortung, die eine solche Beziehung mit sich bringt, überhaupt gewachsen bin. Wir hätten unterschiedlicher nicht sein können, ich Ende zwanzig und sie 11 Wochen, ich ein unsteter Griesgram und sie ein hyperaktives Kleinkind, aber wir haben uns zusammengerauft und mögen uns mittlerweile noch mehr als damals vor rund eineinhalb Jahren.

Ich hielt Hundehalter noch nie für ganz dicht, und wenn ich so darüber nachdenke, wie ich mich verändert habe, seit die dicke Berta mich durch die Gegend schleift, dann wird mir klar – ich hatte vollkommen recht – total irre diese Hundeleute!

Die erste niederschmetternde Erkenntnis im Umgang mit der neuen Hausgenossin – ich hab nicht mal halb soviel Ahnung von Hunden, wie ich eigentlich immer dachte. Doch die dicke Berta erwies sich als sehr resistent in Bezug auf Anfängerfehler (oder Erziehung im Allgemeinen, die Frage ist bis heute noch nicht restlos geklärt) und ich war willens mich weiter zu entwickeln.

Erkenntnis Nummer zwei: Glaube nie, du seist gegen Kindchenschema und Mutterinstinkte gefeit!
Ein zufrieden grunzendes Hundebaby, selig an der Ersatzmutterbrust schlummernd, löst einen Endorphinschub aus, der vermutlich den Rest des Lebens anhält – sogar bei Menschen, die glauben, sie besäßen überhaupt keine Glückshormone.

Seither werf ich also im metaphorischen Sandkasten mit Schaufeln nach allen, die meinen Hund beleidigen, prügel mich am sinnbildlichen Hundezonenschulhof mit anderen Müttern, weil ich mein Baby ungerecht behandelt wähne und überhaupt ist ja die dicke Berta das tollste, schönste und klügste Hundewesen überhaupt, damit das mal klar ist.

Wann genau in mir der Wunsch nach Vermehrung aufkeimte, weiß ich gar nicht mehr, aber eines Tages, da wusst ich ganz genau, ich möchte noch einen weiteren Schmutzfinken um mich. Und als die Berta beinah auspubertiert war, da überkam mich der Zweithundewunsch ganz vehement, aber nochmal ein Kleinstlebewesen stuben- und straßenrein erziehen (auch wenn ich zu Glanzzeiten Hundegackerlsackerl binnen 5,2 Sekunden einhändig, auf der Rolltreppe fahrend, entfalten, praktisch gleichzeitig Hundeabfallproduke hygienisch einwandfrei paketieren und dabei das Tier noch krallenschonend gleichwie elegant über die letzte Stufe schubsen konnte) und an die Welt heranführen, dafür hätten meine nervliche Belastbarkeit nicht ausgereicht.

...

Samstag, 21. Februar 2009

hausmütterchenbloggen

hunde3
herr pferd, mörderbärbel

es wird nicht mehr lange dauern!
ich sehe mich bereits makrameeknoten knüpfen und zierdeckchen sticken.

dies hier verkommt zum weblog mit tierinhalt und haushaltstipps, wenn ich nicht verdammt aufpasse.

zwei wochen ohne die dreckigen köter. mein mütterlicher hormonaushalt ist völlig aus dem gleichgewicht. jeder sehnsüchtige gedanke an die schadnager wird begleitet von innbrünstigem ach und weh! des unheils deutlichster vorbote: den ansonsten sorgsam spartanisch nüchtern gehaltenen desktop verunziert ein hundehintergrundbild.

die vergluckung schreitet voran. dass ich unlängst höchstselbst und eigenhändig einen hundemantel nähte und mir, wenn das hantige handarbeitsfräulein aus dem verhassten weibchenheranbildenskursus davon wind bekäme, wohl späte rehabilitation zuteil werden würde, davon will ich lieber gar nicht erst berichten.

Samstag, 17. November 2007

beamtenbeleidigung

Da ist man ein wohlerzogenes Menschenwesen, adrett und höflich, will einen Beitrag zur Situationsentspannung leisten, weil das Hundebaby im Kampfanzug frohgelaunt einen Polizisten bespringt, dabei vergnügt an dessen Uniform kaut, und eh man sich`s versieht, entschlüpft einem: "Hund, du brauchst doch nicht zu jedem freundlich sein!"

Mittwoch, 17. Oktober 2007

das muttertier in mir

man befindet es also für höchst an der zeit, seine zuneigung nicht ausschließlich den materiellen dingen angedeihen zu lassen und ehe man sich`s versieht, wird aus dem tiefgekühlten, dreiwettertoughen chick eine öffentlich hätschelnde, tätschelnde, kinderlieder summende, spucke aufwischende glucke und diese virtuelle heimstatt bloß ein weiterer hort hemmungslosen tierbilderpostens.

betty

unzählige male hat man bereits behauptet, man würde sich einen lahmen graupapagei zulegen, ihm ein holzbein schnitzen, dazu eine augenklappe schneidern, den "hans huckebein" gerufenen dahingehend erziehen, dass er piratenlieder krächzt und bei auffüllung seines trinkfässchens "hey-ho und ne buddel voll rum" fordert, doch man hat nur seine blühende phantasie für ernst erklärt, um der erstaunten blicke willen.

in wirklichkeit war man schon immer ein hundemensch. sowohl vom naturell als auch den weggenössischen vorlieben her.

"kurt" wollte man nach ihm rufen, dem traumhund (eine form der eigenbelustigung, die den alleinstehenden auch dazu veranlasst, seinen technischen vergnügungsbehelfen, dem laptop etwa, allen voran jedoch dem auto einen namen zu geben, nur um im beutelosen ausgehalltag erklären zu können, man würde vom hubert heimgebracht oder franz würde noch auf einen warten) - doch weil das leben viel zu selten ein wunschgedankengefärbtes malbuch ist, kommt`s natürlich stets ganz anders als so wunderbar ausgemalt und deshalb nennt man nun ein kleinstlebewesen sein eigen, das zuwenig nach der anfangs favorisierten "olga" aussieht (eine tatsache, die einen bei näherer überlegung vielleicht fragen läßt, weswegen der name eines z.b. menschenkindes festgelegt wird, bevor man das ding überhaupt zu gesicht bekam. da nennt man eines pränatal maximilian, yannik oder theobold, doch hernach entpuppt es sich als klassischer heinz-peter) und stattdessen noch kaum auf "betty pearl" hört.

betty3

privataudienz

Du bist nicht angemeldet.

der pöbel unter sich

oioi, Sie sind ja mal...
oioi, Sie sind ja mal Vergnügungssüchtig....
textorama - 6. Nov, 17:51
sprachlos. (ich.)
sprachlos. (ich.)
blogger.de:f2v2 - 5. Nov, 18:06
Unheimlich. Ehrlich....
Unheimlich. Ehrlich. Packend. Filterlos. Nicht schön,...
Pest Krause - 5. Nov, 09:12
das freut mich irgendwie
... im "titanic" gab`s mal eine rubrik: "die wirklichkeit...
MoniqueChantalHuber - 5. Nov, 00:49
Beeindruckend bis ins...
Beeindruckend bis ins Blut!
walhalladada - 5. Nov, 00:43
Kuckuck! (Darf ich sagen,...
Kuckuck! (Darf ich sagen, dass ich jeden Tag auf's...
Pest Krause - 4. Nov, 15:27
papperlapapp, herr quint
das königliche antlitz ist seit anbeginn der zeit...
MoniqueChantalHuber - 4. Nov, 10:55
Hochwohlgeborene ...
... Huberkönigin, hoffentlich ist Ihnen kein Wasser...
blogger.de:f2v2 - 4. Nov, 10:49
es geziemt sich nicht
für unsereins, sich mit solch niederen gefühlsregungen...
MoniqueChantalHuber - 4. Nov, 08:46
Welches letzte Quäntchen...
Welches letzte Quäntchen hat gefehlt? :)
Au-lait - 4. Nov, 08:35

kundmachung

dieser weblog basiert im wesentlichen auf texten, fotos sowie illustrationen von MoniqueChantalHuber und alter egos. moralisch inakzeptable wortmeldungen, sofern sie nicht der feder ihrer majestät entspringen, werden mitsamt verfasser an den pranger gestellt, gevierteilt oder am scheiterhaufen verbrannt. die zensurgewalt von MCH bezieht sich jedoch bedauerlicherweise nur auf ungehörige kommentare innerhalb ihres hoheitsgebietes.

korrespondenz

moniquechantalhuber yahoo.de

adel verpflichtet

Online seit 951 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 6. Nov, 17:51

lookin´ for a prince, horse or castle?