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    <title>flegeljahre einer königin : Rubrik:lehr- und wanderjahre</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>MoniqueChantalHuber</dc:publisher>
    <dc:creator>MoniqueChantalHuber</dc:creator>
    <dc:date>2009-11-19T11:15:18Z</dc:date>
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  <image rdf:about="http://static.twoday.net/geleeroyale/images/icon.jpg">
    <title>flegeljahre einer königin</title>
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  <item rdf:about="http://geleeroyale.twoday.net/stories/6040535/">
    <title>i´m a saftschubse, baby  - part I</title>
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    <description>Längst schon wollt ich die Memoiren einer Zugstewardess zu Papier bringen, schließlich tingelte ich rund eineinhalb Jahre im Rückwärtsgang einen, bei Vollbeladung 150 Kilo schweren, Flugzeugtrolley ziehend, in fahrenden Zügen durch die Lande, um Instantkaffee aus Pappbechern und vakuumverpackte Sandwiches feilzubieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ich an diesen Job geraten bin? &lt;br /&gt;
Nun, ich hatte schon früh eine Vorliebe für Zugreisen entwickelt, meist direkt gekoppelt an den Umstand, dass anderweitig ein, sich auch ins wahrhaft Private erstreckende, Sozialleben kaum aufrecht zu erhalten gewesen wäre. Die Vorstellung, nicht nur als Sehnende oder Abschiednehmende zu reisen, erschein mir traumabewältigend und romantisch zugleich. On the road again, aber diesmal anders, freier. Also hab ich mich einfach beworben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vorstellungsgespräch fand im Marmorsaal des festspielstädtischen Bahnhofes statt. Ein trister und hässlicher Bahnhof ist das und der denkmalgeschützte Kaffeehausbereich war nicht minder abstoßend und traurig. Vor meinem Erinnerungsauge ist dieser Raum immer teergelb und kühl und abweisend. Das Klappern von billigem Besteck und das schlurfende Geräusch von ausgetretenen, schwarzen Plastikschuhen, in denen Kellnerfüße stecken, die den Raum nur missmutig durchschreiten, meine ich ebenfalls immerfort zu hören. Nein, ich mochte diesen Ort nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kettenrauchende Frau mit dieser Art von professionell freundlichem Gesichtsausdruck, der Unbarmherzigkeit bedeutet, und ein kahlköpfiger, dicker Mann mit ungesunder Hautfarbe baten mich zu sich an den Tisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Dame hatte ich am Tag zuvor telefoniert und ich sah an ihrem Blick, dass ich ihre Erwartungen bei Weitem untertraf. Eine resolute Frau Mitte dreissig hatte sie sich vorgestellt, der Sprache nach, nicht ein Mädchen mit schwarzen Dreadlocks, die von roten Gummiringen zusammengehalten wurden, dessen Unterlippe von drei Piercings durchbohrt war und das eine karierte Hose trug, die einzig von stilsicherer Geschmacklosigkeit zeugte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &quot;Sie sind überqualifiziert&quot; ging ihr nur mühsam von den Lippen, als sie meine Bewerbungsunterlagen durchblätterte. Der Mann dagegen musterte mich und die Karos an meinen punkbestiefelten Beinen und ich meine, ein wenig väterliches Mitleid gespürt zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat es mir dann Monate später erzählt, dass sie gedacht haben, was ich mir damals dachte und dass sie niemals davon ausgingen, dass eine wie ich am nächsten Morgen pünktlich um 5 Uhr Früh den Dienst antritt. Doch die Personalknappheit lies ihnen keine andere Wahl und so wurde ich zur Nummer 1117.</description>
    <dc:creator>MoniqueChantalHuber</dc:creator>
    <dc:subject>lehr- und wanderjahre</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 MoniqueChantalHuber</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-12T20:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geleeroyale.twoday.net/stories/5561835/">
    <title>mittelstandsdebatte</title>
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    <description>wenn sie ihre letzten 76 5-centstücke in den zigarettenautomaten werfen und dabei überlegen, wie sie sich die mahngebühr für den entlehnten, längst vergessen überfälligen fellini-film wohl leisten können sollen, dann sind sie endgültig angekommen - in der gehobenen unterschicht.</description>
    <dc:creator>MoniqueChantalHuber</dc:creator>
    <dc:subject>lehr- und wanderjahre</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 MoniqueChantalHuber</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-05T15:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geleeroyale.twoday.net/stories/5517236/">
    <title>urlaub am steinhof</title>
    <link>http://geleeroyale.twoday.net/stories/5517236/</link>
    <description>&lt;cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Lobotomy, its gotta be, lobotomy&lt;br /&gt;
Lobotomy, lobotomy, the best thing you can have&lt;br /&gt;
Youll never be depressed again youll never be sad&lt;br /&gt;
All your pain is cleansed, now lets celebrate&lt;br /&gt;
I tell you how youre gonna feel youre gonna feel great&lt;br /&gt;
Lobotomy, lobotomy, you will have such fun&lt;br /&gt;
The pain starts when you start to think youre so much better dumb&lt;br /&gt;
So all you freaks now in the world line up against the wall&lt;br /&gt;
This solutions perfect, for one and all&lt;br /&gt;
Lobotomy, lobotomy, well it wont hurt will this&lt;br /&gt;
And even if it does, you wont remember it&lt;br /&gt;
All you freaks are perverts, perverts through and through&lt;br /&gt;
So let them disengage your brains, the best thing they can do&lt;br /&gt;
Lobotomy, lobotomy, for them you are a pest&lt;br /&gt;
Lobotomy, lobotomy, you know its for the best&lt;br /&gt;
When between the temples you feel nice and numb&lt;br /&gt;
Thats when, my little freaks, you can have such fun&lt;br /&gt;
Lobotomy, its gotta be, lobotomy, its gotta be&lt;br /&gt;
Lobotomy, lobotomy, you know you will feel fine&lt;br /&gt;
For when your brains dont work no more you join the divine&lt;br /&gt;
No sense of irritation at what you think is unjust&lt;br /&gt;
No longer when they lock you up will you in anger thrust&lt;br /&gt;
Lobotomy, its gotta be, lobotomy, its gotta be&lt;br /&gt;
Lobotomy, its gotta be, lobotomy, its gotta be&lt;br /&gt;
Lobotomy, lobotomy, lobotomy, its gotta be&lt;br /&gt;
Lobotomy, its gotta be, lobotomy, its gotta be&lt;br /&gt;
Loboooooooooooooo-tomy&lt;br /&gt;
Then youll all be vegetables, you might smell a bit&lt;br /&gt;
But after your lobotomy you will not know it&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=Vl-KiS-6aHQ&quot;&gt;The Tiger Lillies - Lobotomy&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Lobotomie&quot;&gt;stattdessen&lt;/a&gt; vielleicht doch lieber psychopharmaka.</description>
    <dc:creator>MoniqueChantalHuber</dc:creator>
    <dc:subject>lehr- und wanderjahre</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 MoniqueChantalHuber</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-15T09:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geleeroyale.twoday.net/stories/4954929/">
    <title>gastroenteritis</title>
    <link>http://geleeroyale.twoday.net/stories/4954929/</link>
    <description>es mischt sich erwartungsgemäß auch ein wenig schadenfreude unter die reaktionen des umfelds darauf, dass ausgerechnet das an kindern desinteressierteste menschliche wesen von hier bis aserbaidschan, sich nun mit dingen auseinanderzusetzen hat, die der vermeintlich ewigwährenden und als für eh ganz gut befundenen eremitage völlig konträr entgegenstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
haltloses, hämisches gelächter als antwort auf meine offenbarung vom verlust des mieselsüchtigen singlestatus und des, zugegebenermaßen selbstverschuldeten, dennoch völlig unerwarteten vermehrungsprozesses, wundert mich kein bisschen, war ich doch bislang selbst die größte &lt;a href=&quot;http://geleeroyale.twoday.net/stories/3542336/&quot;&gt;spötterin&lt;/a&gt; solcher biologismen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
doch was im freundeskreis amüsant und rechtens ist, stößt mir andernorts sauer auf, nein, bereitet mir sogar brechreiz. durch sozialisierung als frau daran gewöhnt, dass in vielen arbeitsbereichen ein sexitischer umgangston dominiert, verwundert es mich dennoch manchesmal , was sich menschen, vornehmlich männlicher natur, zu denen ich allerhöchstens ein distanziert bekanntschaftliches arbeitsverhältnis pflege, herausnehmen. nun, dass mann mich mit fünf kilo weniger vielleicht geiler fände, bekomm ich auch so schon oft genug gesagt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;hättest dich halt in den arsch ficken lassen oder geschluckt.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;wie jetzt, das kann beim pissen wieder mitrausgehen, oder was?&quot;&lt;/i&gt;&lt;small&gt;der arbeitgeber&lt;/small&gt;´&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;sag mal, kann es sein, dass deine titten schon größer geworden sind?&quot;&lt;/i&gt;&lt;small&gt;der vom klatschsüchtigen chef eingeweihte gast&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;was, bist über die alte drübergestiegen?&quot;&lt;/i&gt; &lt;small&gt; &quot;krötengesicht&quot;, seines zeichens ekelerregendster stammgast* aller zeiten, zum tratschhaften geldgeber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &lt;u&gt;der stammgast:&lt;/u&gt; seine regelmäßige einkehr und die vorhersehbarkeit seiner bestellungen hat ritualcharakter und ist mitunter enorm wichtig für die psychische gesundheit von gastronomiepersonal. selten geht die beziehung zwischen gast und kellner über einige standardisierte floskeln hinaus, dennoch übt die anwesenheit eines als sympatisch empfundenen tresengegenübers auf beide seiten eine sehr beruhigende wirkung aus. nonverbale kommunikation, wie zum beispiel die bestellaufnahme, insbesondere aber befindlichkeitsbekundungen fernab der gastronomischen bedarfs- und angebotspalette, funktioniert beiderseits fast ausschließlich in solch einer gefestigt oberflächlichen beziehung. ein kellnerisches, genervtes augenrollen etwa,  das auf verständnis stößt, entschädigt oftmals für die vielen idioten, die einem im arbeitsalltag begegnen, hier sei neben den groscherlzählern und notorischen nörglern, die ihrers lebens nicht froh werden, wenn sie nicht mindestens einmal täglich ihr selbstwertgefühl aufpolieren, in dem sie, ihrer meinung nach, niederes personal der völligen unfähigkeit bezichtigen, ganz besonders der nervtötende stammgast erwähnt: dieser typus ist fast ausschließlich männlich und  häufig alleinstehend. sein gesprächsstil ist reichlich mit anzüglichkeiten gespickt. oft lässt sich der eindruck nicht vermeiden, diese sorte der barhocker sei im umgang mit frauen einzig auf schmierige machohaftigkeit getrimmt. die erbärmlichen versuche, sich zumindest verbal als frauenbeglücker zu profilieren, scheitern vorallem daran, dass der nervtötende stammgast seine brunftbemühungen allzu deutlich ohne aufrichtigem interesse an der bebalzten kellnerin verfolgt, sondern einzig und allein auf der suche nach irgendeiner frau ist, die ihm nicht davonlaufen kann oder ihn für sein urzeitliches verhalten schilt.&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>MoniqueChantalHuber</dc:creator>
    <dc:subject>lehr- und wanderjahre</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 MoniqueChantalHuber</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-28T13:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geleeroyale.twoday.net/stories/4324533/">
    <title>lesezeichen</title>
    <link>http://geleeroyale.twoday.net/stories/4324533/</link>
    <description>&lt;i&gt;&quot;ich lese nicht, weil auf die art weitestgehend sichergestellt ist, dass all die dinge, die mir durch den kopf gehen, auf meinen eigenen kognitiven fähigkeiten beruhen und nicht bloßes nachdenken und stimmigfinden fremder wahrnehmungen sind.&quot;&lt;/i&gt; hab ich mal behauptet, mehr aus lust an provokation, denn aus überzeugung. zumindest war der kantzitierer ausreichend entrüstet ob meiner jugendlichen koketterie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;&lt;i&gt;&quot;wer sich nur auf die geistesbildung konzentriert, bei dem bleiben irgendwann die sozialen fähigkeiten auf der strecke!&quot;&lt;/i&gt; hätt ich dem mann, der sich an den gedankengängen anderer durchs leben hangelt, und der mir noch 10 jahre später mit verachtung in der geschulten stimme vorhält, dass ich mich damals einen sommer lang in stevenkingsche schauerwelten flüchtete, noch gern entgegnet, die enttäuschung darüber mitklingend, dass er anhand meiner längstvergangenen lektüregewohnheiten über mich, das kind, missbilligend urteilt, aber ich habe es unterlassen, in der gewissheit, dass er, gewohnt daran nur zwischen druckgeschwärzten zeilen zu lesen, die bandbreite des gesprochenen wortes nicht mehr versteht.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die wahrheit ist recht trivial. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich lese nicht mehr, weil mir die buchstaben entgleiten, entwischen, unbegreifbar bleiben. weil das rastlose auge, stets auf der hut, die vom geplänkel und geplauder des alltags übersättigten sinne, dem stillstand, der ruhe nicht über den weg trauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erst hier im krankenhaus, wo andere ihren psychopax im sedierten dämmerschlaf finden, wo ich nur sprechen muss, wenn man mich fragt, wo die außenreize auf ein minumum reduziert sind, erst hier kommt sie wieder, die alte, verlorengeglaubte lust an den stillen worten.</description>
    <dc:creator>MoniqueChantalHuber</dc:creator>
    <dc:subject>lehr- und wanderjahre</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 MoniqueChantalHuber</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-06T09:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geleeroyale.twoday.net/stories/4297585/">
    <title>memoiren einer zugstewardess</title>
    <link>http://geleeroyale.twoday.net/stories/4297585/</link>
    <description>&lt;b&gt;in kürze auf diesem weblog&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in der zwischenzeit unterhält sie die junge mary roos*.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align:center; font-family: Verdana; font-size: 10px;&quot;&gt;&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;180&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://zabim.com/player/player_audio.swf?file=http://stream1.audio.zabim.com/2770&amp;autostart=false&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://zabim.com/player/player_audio.swf?file=http://stream1.audio.zabim.com/2770&amp;autostart=false&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;180&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://audio.zabim.com/jpeOApumNM/wir-fahren-mit-der-choo-choo-choo/&quot; target=&quot;_top&quot; style=&quot;color: #000000; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;wir fahren mit der choo choo choo&quot;&lt;/a&gt; bei &lt;a href=&quot;http://zabim.com/&quot; target=&quot;_top&quot; style=&quot;color: #000000; text-decoration: none;&quot;&gt;Zabim&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

&lt;small&gt;* gehörschäden von der haftung ausgeschlossen. &lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>MoniqueChantalHuber</dc:creator>
    <dc:subject>lehr- und wanderjahre</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 MoniqueChantalHuber</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-26T23:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geleeroyale.twoday.net/stories/4261323/">
    <title>i am a saftschubse, baby</title>
    <link>http://geleeroyale.twoday.net/stories/4261323/</link>
    <description>demnächst auf diesem blog:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;memoiren einer zugstewardess&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bis dahin unterhält sie &lt;a href=&quot;http://file039.mylivepage.com/chunk39/516265/390/Rudolf%20Karl%20-%20Liebe%20Kleine%20Schaffnerin.mp3?75874727&quot;&gt;rudolf carl&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>MoniqueChantalHuber</dc:creator>
    <dc:subject>lehr- und wanderjahre</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 MoniqueChantalHuber</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-15T04:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geleeroyale.twoday.net/stories/4250825/">
    <title>me and the gaybar: gewöhnungsbedürftig</title>
    <link>http://geleeroyale.twoday.net/stories/4250825/</link>
    <description>Wenn mein Chef mich anruft und fragt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Hey Maus, hast du heut Zeit, damit wir in den Sexshop gehen können?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann handelt es sich lediglich um ein ganz normale Frage, im Rahmen eines ganz normalen Arbeitsverhältnisses.</description>
    <dc:creator>MoniqueChantalHuber</dc:creator>
    <dc:subject>lehr- und wanderjahre</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 MoniqueChantalHuber</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-11T14:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geleeroyale.twoday.net/stories/4220125/">
    <title>me &amp; the gaybar: transgender</title>
    <link>http://geleeroyale.twoday.net/stories/4220125/</link>
    <description>es arbeiten nicht besonders viele frauen in der städtischen schwulenszene. momentan bin ich wahrscheinlich sogar die einzige weibliche vollzeitkraft, was mitunter verwirrung stiftet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;eure transe, die ist echt gut gelungen!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zumindest werd ich kaum mehr für einen jungen mann gehalten, definitiv ein fortschritt.</description>
    <dc:creator>MoniqueChantalHuber</dc:creator>
    <dc:subject>lehr- und wanderjahre</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 MoniqueChantalHuber</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-01T16:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geleeroyale.twoday.net/stories/4110584/">
    <title>vom schreiben</title>
    <link>http://geleeroyale.twoday.net/stories/4110584/</link>
    <description>Vor dem Weblog habe ich hin und wieder für ein Online-Magazin geschrieben. Zu Beginn noch mit der Motivation, anderes zu sein als alle, die anders sein wollten. Etwas Sarkasmus und verschrobene Ansichten unter das Volk bringen, mich selbst nicht allzu ernst nehmen. Weil sie mich gelangweilt haben, die Journalistikstudenten, ihr alternatives, politisch ultrakorrektes Gehabe und der feste Glaube, nach dreimonatigen Praktikum bei einer Regionalzeitung, Anzeigenabteilung womöglich, nunmehr professionelle Qualitätsberichterstattung zu betreiben. Einige sehr fähige Menschen waren darunter, doch alles in allem fand ich das Gesamtprodukt mehr linkisch denn das beabsichtigte links &lt;i&gt;(Obwohl ein jeder zweite sich im Autorenprofil damit rühmte, Marx gelesen zu haben. Cirka ab dem zehnten Lebensjahr wird es übrigens peinlich, solche Dinge gesondert zu erwähnen)&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch siehe da, kaum den ersten Text online, fand ich mich ganz wunderbar, vortrefflich, um nicht zu sagen  schlichtweg genial. Es gelang mir sogar Stammleser zu gewinnen, mindestens fünf. Der &lt;i&gt;Ach was bin ich nicht für ein brilliantes Kerlchen&lt;/i&gt;- Adrenalinkick hielt zwar selten länger an als ein paar Minuten,  aber er stieg mir gehörig zu Kopf und so tappte ich in die gleiche Falle, in der ich die Mitschreiber schon längst alle vermutete &lt;i&gt;(Nämlich sich an seinen eigenen Worten aufzugeilen)&lt;/i&gt;. Oh, welch belebendes Tonikum war der Applaus für mein unsicheres Selbst, jeder Kritiker natürlich ein vollkommener Idiot, eine Banause sondergleichen. Schreiben konnte außer mir ohnehin keiner. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glatt wär ich zur selbstherrlichen Diva verkommen. Dabei mochte ich, abseits des Beifalls, mein eigenes Werk nicht besonders, noch weniger allerdings die arrogante Kreatur, die ich mir geschaffen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollen sich doch andere weiter der Illusion hingeben, sie würden Großartiges für den Literatur- und Journaillenbetrieb leisten, weder bin ich eine Autorin oder Redakteurin, noch bin ich mir sicher, ob ich jemals eine werden wollen würde, geschweige denn werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich es denn erwähne, dass ich nicht nur Einkaufszettel schreibe, dann nur, um mein Leben interessanter darzustellen als es ist, wobei zu befürchten bleibt, dass ich nicht die Einzige bin, die eine solche Offenbarung im Stoßgebet verharren lässt: &lt;i&gt;Oh Gott, nicht schon wieder eine von der Sorte.&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am fürchterlichsten sind die selbsternannten Dichter. Sprüchlein kredenzen die, dass einem ganz schwummrig wird ums empfindliche Ohr. Holprige Verse, unmelodisch, ohne Rhythmusgefühl verfasst und vorgetragen, dafür mit reichlich Schmalz samt altbewährtem Floskelpathos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weshalb Leute, die &lt;i&gt;Ich liebe dich, du liebst mich nicht&lt;/i&gt; - Gedichte schreiben, für ein Germanistikstudium zugelassen werden, bleibt mir ein Rätsel, warum sie ausgerechnet mir ihre schauerlichen Sprachverbrechen präsentieren, ebenso. Natürlich schmeichelt es dem dösenden Dämon, wenn man mich zu Höherem berufen meint. &lt;i&gt;(Wieviele Literaturkritikerinnen wohl mit meiner Unfähigkeit gesegnet sind, Satzzeichen da anzubringen, wo sie hingehören, die mit der Rechschreibung, der alten, der neuen und der dazwischen so manches Wortgefecht austragen?)&lt;/i&gt; Zumindest ein verbindendes Element sehe ich, das mich vielleicht zu Urteilen befähigt, so horte ich nämlich Notizservietten mit eigenen Abscheulichkeiten, doch werden sie unter Verschluss gehalten, an die Öffentlichkeit dringt nur, was das betriebsblinde Kritikerinnenauge für halbwegs passabel hält. Von Schreiber zu Schreiber scheint es allerdings eine recht unterschiedliche Wahrnehmung und Selbstbewertung zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man fragt mich also des Öfteren um meine Meinung.  &lt;i&gt;Wie man mit einem derartig banalen, beschränkten Ausdrucksvermögen überhaupt in der Lage ist, Hochschulreife zu erlangen? Der Beipackzettel jedes Anti-Fußgeruchsprays birgt mehr Poesie, mehr Vielfalt und Spannung als deine gesammelten Texte. Der Schrieb taugt maximal als abschreckendes Beispiel.&lt;/i&gt; möchte ich antworten, stattdessen, eingedenk der unleugbaren Tatsache, dass ich es selbst nicht ertragen würde, wenn man mir eine solche Talentlosigkeit attestierte, entfleucht mir: &lt;i&gt;Wow, ich könnte einen solchen Text nicht schreiben! Ich find halt nur, dass die Thematik schon zu oft in einer ähnlichen Art und Weise behandelt wurde. Vielleicht lässt du noch zuwenig persönliche Note einfließen, dir fehlt ein bisschen der eigene, unverkennbare Stil.&lt;/i&gt; Ja, ich bin ein &lt;strike&gt;feiges&lt;/strike&gt; diplomatisch veranlagtes Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neulich sah sich ein solch farbloser Wortverdreher bemüßigt, mich an seinen Verlag zu vermitteln. Das fand ich überaus rührend, doch sollte ich jemals das Bedürfnis verspüren, mich einer Buchdruckerei aufzudrängen, dann mit Sicherheit nicht einer solchen, die kommentarlos aber kostenpflichtig jeden Schrott vervielfältigt, der sich auch nur im Entferntesten als Sprüchebüchlein eignen könnte - für Menschen, bei denen zuhause gerahmte Romantikposter im Wohnzimmer hängen, mit Bildern von Einhörnern und regenbogenfarbenen Wasserfällen, über der Sitzgarnitur, gleich neben dem Setzkasten mit der Überraschungseisammlung, den venezianischen Maskenminiaturen und den traurigen Clowns aus Porzellan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;jegliche sorge, durch zustimmung und lob könnte ich alsgleich wieder dem größenwahn anheimfallen, ist unbegründet. hauptsache sie finden mich weiterhin toll! &lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>MoniqueChantalHuber</dc:creator>
    <dc:subject>lehr- und wanderjahre</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 MoniqueChantalHuber</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-27T04:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geleeroyale.twoday.net/stories/4107077/">
    <title>me &amp; the gaybar: i wish i was queer so i could get chicks</title>
    <link>http://geleeroyale.twoday.net/stories/4107077/</link>
    <description>Was eine Hetero-Frau dazu veranlasst, ausgerechnet in einer Schwulenkneipe zu arbeiten? In einer  recht dubiosen Halbwelt zu verweilen, die mit dem wirklichen Leben auf den ersten Blick nichts gemein hat. Manchen erscheint es als Abstieg, andere beeindruckt der vermeintliche Glamourfaktor, Erzähl der Großmutter, Tante, usw. ja nichts davon fordern meine Eltern, meine letzte Beziehung ging, neben einigen anderen Faktoren, an meiner Berufswahl zugrunde, dennoch sehe ich meine Arbeit zum gegenwärtigen Zeitpunkt als persönliche Bereicherung, zumindest was den Charakter angeht, die Bank würde sich mich in anderer Tätigkeit  wünschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zufall oder mein Naturell wollten es, dass ich schon früh mit Menschen zu tun hatte, die ihre Partner nicht nach fortpflanzungförderlichen Kriterien wählen. Zur Sorte Frau, die ihrem besten schwulen Freund in unglücklicher Anbetung zugetan ist und hofft ihn umpolen zu können, zähle ich mich nicht, obwohl auch ich einen Lieblingskumpanen habe, dessen Partnerschaftspräferenzen gleichgeschlechtlicher sind, als er sich`s eingesteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der homosexuelle Wegbegleiter hat Vorzüge, die ich durchaus zu schätzen weiß. Die in den meisten Lebenslagen störende Mann-Frau-Anziehung wird ausser Kraft gesetzt. Man kann Tisch und Bett miteinander teilen, wie man es seit Kindertagen mit keinem männlichen Wesen mehr so absichtsfrei erlebt hat, weil einem ansonsten doch ständig  dies brünstige Balzverhalten im Wege steht. Nur zu straighten Frauen und homosexuellen Männern kann ich Naheverhältnisse pflegen, ohne dass mir die Begierde die Gedanken verseucht oder eben dies umgekehrt erhofft/befürchtet wird, Berührungen bleiben Berührungen um der Person willen und nicht weil mich die Biologie in ihren unheilschwangeren Fängen hält. Besitzansprüche und Eifersüchteleien halten sich in Grenzen, der große Rausch, die Tragödien bleiben aus. Kein folie a deux  wenn die Fortpflanzungsorgane verpackt bleiben. Frauen und Schwule sind mein Rückzuggebiet in einer Welt omnipräsenter sexueller Spannungen, mein Urlaub vom Jagdbetrieb, Schonzeit. Selbst die  asexuelle, aber nunmehr aufrichtigere Freundschaft, die mich mit  Ex-Gefährten verbindet, mit denen ich die Kreisläufe des Werbens, Verliebens, Übereinanderherfallens und sich hernach wieder Entliebens allesamt durchlaufen habe, steht niemals auf so sicheren Beinen, wie die Zuneigung einem Menschen gegenüber, dessen Paarungsverhalten ein Miteinander in dieser Hinsicht komplett ausschließt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwulenbar ist nun der erste Arbeitsplatz, an dem ich die langersehnte, entsexualisierte Arbeitsumgebung für mich endlich verwirklicht sehe. Es mag paradox erscheinen, zumal ich ich tagtäglich mit einem Jargon zu tun habe, der anderen die Schamesröte ins Gesicht treibt. Mir bereitet es keinerlei Schwierigkeiten die gängigsten schwulen Praktiken zu benennen und ich kann über derbe, schlüpfrige Scherze, die bestimmt nicht der üblichen Auffassung von weiblichem Humor entsprechen, herzlich lachen. Meine Argumentation mag auch insofern unstimmig klingen, als ich doch Dinge erlebe, wie etwa als einzige Frau, abgesehen von der Tunte im Fummel, die sich nervös, weil völlig deplatziert zwischen all den Kerlen im Muskelshirt, an mich hielt, bei einer live Pornoshow anwesend zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;small&gt;&lt;i&gt;Wäre es eine heterosexuelle Darbietung gewesen, ich wäre schockiert geflüchtet.  Dabei habe ich keine Probleme mit dem Sekretaustausch zwischen erwachsenen Personen, wer was mit wem macht interessiert mich, außer bei eigener Beteiligung, allerdings überhaupt nicht. In den vergangenen Monaten habe ich gelernt, so manches diskret zu übersehen. Wobei natürlich in jedem Nachtlokal, unter dem enthemmenden Einfluss von Alkohol, das triebgesteuerte Tier hervorgekehrt wird - es handelt sich keinesfalls um ein Spezifikum eines durchwegs homosexuell besuchten Etablissements, dass zwei sich finden und aufs Klo verschwinden. Mein Verständnis von Perversion besagt, dass alles was aus beid- oder mehrseitigem freien Willen geschieht und ohne Zwang, wohl irgendwie seine Berechtigung hat und vermutlich normal ist. Im Grunde ist der körperliche Austausch großteils eine recht geschäftliche Angelegenheit, egal ob dafür bezahlt wird oder nicht, nur beim Frauenkörperausverkauf bin ich enorm misstrauisch. Von Ausnahmen abgesehen, fehlt mir dort nämlich der Aspekt der, nunja, Freiwilligkeit. (Zu Zeiten ganz besonders dringlicher Geldbeschaffungsversuche, war ich kurzfristig geneigt, für einen Escortservice zu telefonieren. Nun, ich weiß um den kostenpflichtigen Klang meiner Stimme. Mein Part wäre gewesen, mich am Telefon als die gebuchte Dame auszugeben um Männer hinzuhalten, bis Hotelzimmer und Dame frei waren. Das Salär, nach meinen bescheidenen Maßstäben, extraordinär, doch mein Gewissen sagte mir, es sei nicht rechtens die Prostitution der Frau zu fördern und ich möchte mit solchen Kreisen auch nichts zu tun haben.)&lt;/i&gt;&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch halt, darauf wollte ich gar nicht hinaus! Vielmehr ging es mir darum: In der Schwulenbar bin ich unsichtbar. Ich stehe außerhalb des Systems. Man nimmt mich nur wahr, als das was ich bin  die Kellnerin  nicht potentielles Begattungsobjekt. Weil mich die Männer nicht haben wollen und die paar anwesenden lesbischen Frauen mich, wenn, dann ausschließlich menschlich interessieren, finde ich mich plötzlich in einer Beobachterrolle wieder, die mir völlig neue Perspektiven gewährt. Nie zuvor war es mir möglich, menschliches Verhalten so objektiv zu beurteilen. Vor meiner Theke läuft ein Lehrfilm über das Sozialverhalten der Menschheit ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfangs war es schwer zu begreifen, nicht Gegenstand des Interesses zu sein. Zwar bin ich sicherlich keine Frau, die den Massengeschmack trifft, die übermäßig mit weiblichen Reizen kokettiert, trotzdem war ich es gewohnt, zumindest seit ich das Geschlechterspiel in Ansätzen selbst beherrsche, ein paar eindeutige Reaktionen zu ernten. Mein Klientel hingegen schätzt mich als Servierkraft, manch einer vielleicht sogar als neutrale Gesprächspartnerin für barunübliche Themen, doch ansonsten bin ich Luft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal nicht mitmachen zu müssen oder bedacht zu werden im ewigen Auf und Ab der Sehnsüchte ist ungemein erholsam, die Betrachtungen, die sich mir bieten sind ernüchternd. Ausgerechnet an einem Ort wo meine eigenen Vorlieben garantiert unbeachtet bleiben, fällt mir zum ersten Mal auf, wie extrem man aufs bevorzugte Geschlecht fixiert ist, wie sehr sich das vermeintlich selbstbestimmte Tun und Handeln doch am umworbenen Gegenüber orientiert. Was sind wir nicht alle für Poser, Selbstdarsteller und Leibeigene unserer Triebe?! Manchmal wünsch ich mir, die Evolution wär bei der Zellteilung stehengeblieben.</description>
    <dc:creator>MoniqueChantalHuber</dc:creator>
    <dc:subject>lehr- und wanderjahre</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 MoniqueChantalHuber</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-26T04:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geleeroyale.twoday.net/stories/4049894/">
    <title>lektionen, die das leben erteilt - III</title>
    <link>http://geleeroyale.twoday.net/stories/4049894/</link>
    <description>streichen sie den satz &quot;ach, mir war langweilig, ich wollt mal wieder abenteuer erleben&quot; am besten komplett aus ihrem aktiv angewandten vokabular, zumindest aber verwenden sie diese phrase niemals in beisein eines lkw-fahrers, der den truck lenkt, den sie schönwetterbeschwingt und gutgelaunt erklommen haben, um günstig zu reisen.</description>
    <dc:creator>MoniqueChantalHuber</dc:creator>
    <dc:subject>lehr- und wanderjahre</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 MoniqueChantalHuber</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-09T04:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geleeroyale.twoday.net/stories/4027290/">
    <title>wunderwelt werbung</title>
    <link>http://geleeroyale.twoday.net/stories/4027290/</link>
    <description>&lt;small&gt;(nebenbei bemerkt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vor der werbeagentur hatte ich eine zeit lang als interior designer gearbeitet, welch bombastisch aufgebauschte berufsbezeichnung, im grunde war ich kaum mehr als eine etwas besser bezahlte putzfrau mit möbelschraub- und productplacementkenntnissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
man erwartet sich ja vieles von der werbebranche: morgens zur motivation ein bisschen kollektives kokainschnupfen auf der damentoilette, fünf cocktailempfänge pro tag, auf du und du mit dem jet-set, das klingt unheimlich spannend, letztlich waren meine erfahrungen jedoch weniger glamourös. kaffeekochen kann ich seither allerdings prima. überraschenderweise war ich aber nicht oberflächlich genug für eine weiterführende werbekarriere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich bin mir immer noch nicht sicher ob &lt;i&gt;&quot;du bist so kreativ, mach doch wieder was in die richtung&quot;&lt;/i&gt; nicht eigentlich eine beleidigung darstellt. die hausfrauenrunde, mit der ich keinesfalls in verbindung gebracht werden möchte, die volkshochschulkurse im stil von &quot;&lt;i&gt;spirituelle hinterglasmalerei und ausdruckstanz&quot;&lt;/i&gt; belegt, bezeichnet sich selbst ja auch als kreativ. ausserdem, glauben sie mir, nirgendwo bedarf es so wenig kreativität wie beim verfassen von pressetexten für geriatriebedarf, inseratengestaltung für industriepumpen oder den entwurf von schnittbrotverpackungsbeuteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
verkaufen lassen sich diese erfahrungen aber allemal, man muss nur ein wenig selbst-marketing betreiben, dies gilt insbesondere für die weniger geneideten lebensstationen: unfassbar welch ehrfurchtsvolles staunen ein buisiness-lady-likes &lt;i&gt;&quot;ich bin beruflich drei mal die woche in münchen&quot;&lt;/i&gt; hervorruft. den zusatz &lt;i&gt;&quot;als speisewagenkellnerin&quot;&lt;/i&gt; sollte man natürlich besser verschweigen, zumindest aber sehr undeutlich aussprechen.)&lt;br /&gt;
&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein boshaftes kleines herz frohlockt, wenn auf plakaten zeilen wie diese prangen: &lt;b&gt;schlussverkauf: damen, herren, kinder -50%.&lt;/b&gt; oh ja, ich amüsiere mich prächtig über teuer bezahlte, ungewollte doppeldeutigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
besonders jedoch ergötze ich mich am werbetechnisch zurückhaltenden umgang mit tabuprodukten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erinnert sich noch jemand an die tamponwerbung, in der eine frauenhand ein, in blaue demonstrationsflüssigkeit getunktes, watteröllchen umfasste &lt;i&gt;&quot;... nimmt die regel da auf, wo sie passiert - im inneren des körpers.&quot;&lt;/i&gt; sprach die stimme aus dem off und versetzte minderjährige fernsehkonsumenten jedweden geschlechts in maßlose verwirrung. noch kryptischer, für uneingeweihte kaum dechiffrierbar, wurden die via versandhauskatalog feilgebotenen massagestäbe, illustriert durch eine dame, die sich phallisch geformtes latex an wange oder hals schmiegte, vermarktet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ein produkt des täglichen bedarfs, das man ebenfalls mit einem tabu belegte, ist klopapier. welchem zwecke es dient, weiß zwar jeder und es würde wohl als ungustiös empfunden werden, würde man allzu direkt darauf hinweisen (der werbebotschaftsempfänger reagiert diesbezüglich nur positiv auf babypopos und kackende zeichentrickbären), aber was mir da heute beim toiletteartikeleinkauf unterkam, ist ein paradebeispiel missverständlicher, gestalterischer diskretion. vorallem nummer zwei, die waldidylle, gedacht wohl eher als hinweis auf die umweltverträglichkeit des produktes, bringt mich immerfort zum lachen. sehen sie was ich sehe, oder  geht nur mir die fantasie durch?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Page_1&quot; width=&quot;283&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/geleeroyale/images/Page_1.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>MoniqueChantalHuber</dc:creator>
    <dc:subject>lehr- und wanderjahre</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 MoniqueChantalHuber</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-02T23:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geleeroyale.twoday.net/stories/3911003/">
    <title>rechts ist da, wo der daumen links ist</title>
    <link>http://geleeroyale.twoday.net/stories/3911003/</link>
    <description>Ich habe einen Knopf im Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gerlinden nenn ich Regina und die Reginen Gerlinde. Zu den Hermänern sag ich Manfred und zu den Manfreden Herman. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich müde bin vergesse ich manchmal den Buchstaben S auszusprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorm inneren Auge vermengen sich Worte gern zu allerhand neuen Kreationen, so verschmilzt  beispielsweise Volkstanzgruppe St. Veit  zu Veitstanzgruppe und grammatikalische Irrtümer passieren, wider theoretischen Wissens, andauernd. Ich weiß etwa, dass  ich sometimes somethimes falsch schreibe, kann mich aber im Bedarfsfall nie daran erinnern, welches nun die richtige Variante ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass im Deutschen die Einer vor den Zehnern gesprochen und als Wort ausgeschrieben werden, die Ziffer an sich, sich jedoch genau umgekehrt liest, daran gewöhnte ich mich irgendwann, die Zahlen stürzen nicht mehr so oft wie früher, verheddern sich allerdings immer noch in Synapsen, legen Schaltkreise lahm, man sieht die sprichwörtlichen Zahnräder rotieren, den Kopf rauchen, der  schließlich ein Produkt ausspuckt, das mir völlig unmöglich scheint, sich bei elektronischer Endkontrolle aber meist als richtig erweist. Mehr als sieben zweistellige Einzelbeträge kann ich im Kopf nicht addieren (an Subtraktion wage ich erst gar nicht zu denken), ohne einen Systemfehler zu riskieren. Dann befinde ich mich plötzlich in einer mathematischen Endlosschleife, wiederhole stetig die selbe Zahl und komme nicht mehr voran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Körperhälften sind etwas aus der Balance, die rechte Seite ist ungeschickter und schwerfälliger, obwohl sie die Richtung vorgibt. Ich habe Ewigkeiten gebraucht um zu verstehen, dass es sich nicht um einen schlechten Insiderwitz handelt, sondern dass Rechts tatsächlich da ist, wo der Daumen links ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich tröste mich damit, dass wohl geschätzte sechzig Prozent der alphabetisierten Welt Satzzeichen noch willkürlicher setzen als ich, dass trotz meiner mathematischen Minderbegabung vermutlich noch ausreichend Restintelligenz vorhanden ist, um davon abzulenken und dass eine zeitweilig undeutliche Aussprache oder Namensverwechslung als liebenswerte Marotte durchgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzig die Rechts-Links-Schwäche macht mir wirklich zu schaffen, nicht dass ich nicht wüsste, was es mit links und rechts auf sich hat, es gelingt mir jedoch erst nach längerer Überlegung die korrekte Seite zuzuordnen und so trabe ich über Eselsbrücken durchs Leben. Besonders die Straßenverkehrsordnung betreffend, sind diese mentalen Stützbehelfe von äußerster Wichtigkeit. Ich muss mir Bilder erschaffen, die die fehlenden Begriffe ersetzen. Ohne sie wär ich wohl unrettbar verloren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Rechts ist die Seite, wo ich für gewöhnlich mehr Platz im Auto habe.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Die ungeregelte Kreuzung, Anwendung der Rechtsregel (Nach ausreichend Imaginationsarbeit nun jederzeit augenblicklich abrufbar): &lt;b&gt;Vorrang hat der, der im Falle einer Karambolage den Beifahrer töten würde.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ungeregelte Kreuzung mit abbiegendem Gegenverkehr in gleicher Richtung: &lt;b&gt;Vorrang hat der, bei dem der angestrebte  Kreuzungsarm näher ist.&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>MoniqueChantalHuber</dc:creator>
    <dc:subject>lehr- und wanderjahre</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 MoniqueChantalHuber</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-19T13:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geleeroyale.twoday.net/stories/3849387/">
    <title>bildungsbeitrag, frühkindlicher</title>
    <link>http://geleeroyale.twoday.net/stories/3849387/</link>
    <description>Im Nachhinein erklärt es womöglich einiges (was hier allerdings nichts zur Sache tut), dass meine Mutter oft zu sagen pflegte: &lt;i&gt;Warte, warte nur ein Weilchen, dann kommt &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Haarmann&quot;&gt;Haarmann &lt;/a&gt;auch zu dir. Mit dem kleinen Hackebeilchen macht er Hackefleisch aus dir.&lt;/i&gt; &lt;small&gt;In Hannover an der Leine, Rote Gasse Nummer acht, wohnt der Massenmörder Haarmann, der die Leute umgebracht. Aus den Augen macht er Sülze, aus dem Arsch, da macht er Speck, aus dem Darm, da macht er Würste, und den Rest, den schmeißt er weg. Haarmann hat auch ein&apos; Gehilfen, Grans heißt dieser junge Mann. Und der lockte mit Behagen viele junge Männer an. Warte, warte nur ein Weilchen, dann kommt Haarmann auch zu Dir. Mit dem kleinen Hackebeilchen macht er Hackefleisch aus dir.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir kam  die Textzeile heute völlig überraschend in den Sinn. Dass Mutter ebenso gerne die &lt;a href=&quot;http://www.gedichte.vu/?mackie_messer.html&quot;&gt;&quot;Moritat von Mackie Messer&quot;&lt;/a&gt; vor sich hin trällerte, fiel mir im selben Augenblicke ein und es ward mir gleichzeitig ein wenig nach Weihnachten zumute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte Spekulatius zum Kaffee und Orange mit Zimt zum mexikanischen Destillat verspeist. &lt;small&gt; (Tequilla ist ein Rührseligkeitskatalysator, der definitiv erst ab Ende der Neunziger eine tragende Rolle in meinem Leben spielte und somit der frühadulten Phase zugerechnet wird, dies sei unbedingt angemerkt, weil ich mir doch vorgenommen habe, wieder mehr erwachsene Texte zu schreiben)&lt;/small&gt; Allein daher rührt dies jähe Aufwallen freudiger Aufregung, so dachte ich anfangs und fütterte das wintergeschmackkonditionierte, Pavlowsche innere Kind noch ein wenig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch dann wurde mir bewusst, dass dieses seltsam vorfreudige Gefühl schon seit längerer Zeit, vorgestern cirka, meine ansonsten eher düsteren Gedankenketten hell erleuchtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angefangen hat es, so ergab die mentale Recherche, mit dem Erwerb eines Tonträgers. &lt;i&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Dave_Brubeck&quot;&gt;Dave Brubeck&lt;/a&gt;&lt;/i&gt; stand da drauf in bunten Lettern. Der Name las sich so vertraut, dass ich ihn sogleich käuflich erwarb und neugierig der vermeintlich unbekannten Melodien harrte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und siehe, selbst ein stark hörgeschädigtes Wesen wie ich &lt;small&gt;(explicit lyrics, metallische Klänge, aberhunderte Ermahnungen erziehungsberechtigterseits, wovon man halt so taub wird)&lt;/small&gt;, mit dem Rhythmusgefühl einer Salatgurke, erkannte zweifelsfrei: &lt;i&gt;Der &quot;Unsquare Dance, das ist ja die Titelmelodie von Panoptikum&lt;/i&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben jenes &lt;a href=&quot;http://www.j-box.at/wiki/Panoptikum&quot;&gt;&quot;Panoptikum&quot;&lt;/a&gt; war gewiss eine meiner liebsten Fernsehsendungen, wenn nicht sogar die Liebste, noch vor dem &lt;a href=&quot;http://kundendienst.orf.at/sendungsinfos/sendungsprofile/orf2/hohesh.html&quot;&gt;hohen Haus&lt;/a&gt; &lt;small&gt;(Damals, das sei, wenn auch zu meiner Schande, eingestanden, hätte ich den &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%B6rg_Haider&quot;&gt;Haider Jörg&lt;/a&gt; gewählt - obwohl politisch engagiertes Kleinkind und links der Mitte sozialisiert, allerdings fand ich ihn ungemein attraktiv, er war  stets ordentlich gekleidet und kam dem Humorverständnis einer Fünfjährigen sehr entgegen. Ja, ich fand den Haider toll, einen &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz-Christian_Strache&quot;&gt;H.C. Strache&lt;/a&gt; hätt ich vermutlich sogar noch komischer gefunden. Mittlerweile lass ich mich von Äußerlichkeiten und Rethoriken nicht mehr so stark blenden und bin auch strikt gegen eine Herabsetzung des Wahlalters.) &lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch halt, wo kam ich her, wo wollt ich hin? Achja, Panoptikum und seine Kennung, ein Stück schöner Erinnerung. Während ich also musikalisch und gedanklich einmal mehr im falschen Jahrhundert verweilte, da fragte doch der Kellnerkollege plötzlich, ohne von meiner inneren Retrospektive zu wissen: &lt;i&gt;Kennst du den &lt;a href=&quot;http://www.j-box.at/wiki/Axel_Corti&quot;&gt;Axel Corti&lt;/a&gt;?&lt;/i&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, wie soll ich es beschreiben... Mein Kinderherz juchzte und frohlockte, ich entsann mich all der Stunden vor dem Radiogerät und war vor Freude halb entrückt &lt;small&gt;(Entrückung ist ja zum Beispiel ein Wort von dem heutzutage viel zu selten Gebrauch gemacht wird)&lt;/small&gt;. Den Schalldämpfer Vol.1 hat er, der wunderbare Kollege und Freund im Geiste, mir heute, wie angekündigt, tatsächlich vorbeigebracht und nun kann ich jederzeit dem beruhigenden Klang der Stimme Cortis lauschen, die zu meiner Kindheit gehört wie Weihnachten und Zimt und Mutters schauerliche Gesänge. &lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Sollte nun jemand aus der mittlerweile tatsächlich vorhandenen Leserschaft im Besitz der leider vergriffenen Volumes 2 und 3 sein, oder jemanden kennen, der jemanden kennt... &lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>MoniqueChantalHuber</dc:creator>
    <dc:subject>lehr- und wanderjahre</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 MoniqueChantalHuber</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-15T07:24:00Z</dc:date>
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