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    <title>flegeljahre einer königin : Rubrik:balladen und minnesang</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>MoniqueChantalHuber</dc:publisher>
    <dc:creator>MoniqueChantalHuber</dc:creator>
    <dc:date>2009-12-27T15:09:01Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
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  <image rdf:about="http://static.twoday.net/geleeroyale/images/icon.jpg">
    <title>flegeljahre einer königin</title>
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  <item rdf:about="http://geleeroyale.twoday.net/stories/6085998/">
    <title>i don`t want no fly guy</title>
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    <description>Anstatt sich dauerhaft zu betten,&lt;br /&gt;
muss er stets fort und Mädchen retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Superheldenzweizeiler&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>MoniqueChantalHuber</dc:creator>
    <dc:subject>balladen und minnesang</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 MoniqueChantalHuber</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-10T17:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geleeroyale.twoday.net/stories/5679835/">
    <title>Nimbusschlüssel</title>
    <link>http://geleeroyale.twoday.net/stories/5679835/</link>
    <description>Keine Meisterleistung, die ich da aus den Untiefen unzähliger Umzugkisten hervorkramte, aber eine schöne Erinnerung an Tage, an denen die Dekorateurstätigkeit für ein Eigenbaumöbelunternehmen mich derart langweilte, dass ich mir anderweitig Beschäftigung suchte und die farbfröhlich getarnte Tristesse zwischen Kjötbullar und Inbusschrauben mich zu Nonsense-Verdichtung nötigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Der Deutsche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche ist ansich recht schlau,&lt;br /&gt;
liest &quot;Neue Post&quot; und &quot;Bild der Frau&quot;.&lt;br /&gt;
Ernährt von Currywurst sich oder Matjes&lt;br /&gt;
(nur Heidi Klum - die lebt von Katjes),&lt;br /&gt;
trinkt Schorle, Selters, isst Berliner,&lt;br /&gt;
auch Klopse, Eisbein oder Wiener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz Goethe und Schiller fehlt im Sinn für Kultur -&lt;br /&gt;
er hört Söhne Mannheims, Rammstein und Pur.&lt;br /&gt;
Früher stopfte er alle Verwandten&lt;br /&gt;
in den schicken Plastiktrabanten&lt;br /&gt;
- will er heut fort, heißt er Siegfried&amp;Roy&lt;br /&gt;
oder fährt Wohnmobil - meist im Konvoi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was haben die Deutschen schon hervorgebracht?&lt;br /&gt;
Helge Schneider, über den man lacht,&lt;br /&gt;
Steffi Hertel, Stefan Mross&lt;br /&gt;
und Schröder, ihren Oberboss.&lt;br /&gt;
Den Gottschalk, die Dietrich und auch&lt;br /&gt;
Honecker, Fischer und Günther Jauch.&lt;br /&gt;
Angela Merkel, die sehr reservierte,&lt;br /&gt;
und Albert Einstein, der ja emigrierte.&lt;/cite&gt;</description>
    <dc:creator>MoniqueChantalHuber</dc:creator>
    <dc:subject>balladen und minnesang</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 MoniqueChantalHuber</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-03T17:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geleeroyale.twoday.net/stories/4504767/">
    <title>vorweihnachtlicher unfug II</title>
    <link>http://geleeroyale.twoday.net/stories/4504767/</link>
    <description>&lt;small&gt;na, immerhin ist der herr mm gerade immens mitteilsam,  deshalb kann ich mir eigene worte getrost sparen.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ich steh vermummt am Glühweinstand, &lt;br /&gt;
bezahl den Trunk samt Häferlpfand&lt;br /&gt;
und spür in meinem Nacken schon&lt;br /&gt;
die Glühweinsäufer-Invasion.&lt;br /&gt;
Der Pulk in Schals und Mänteln giert&lt;br /&gt;
als wär das Zeug streng limitiert,&lt;br /&gt;
sieht aus hier wie beim Panikkauf,&lt;br /&gt;
in mir keimt Nachkriegsstimmung auf.&lt;br /&gt;
Vier Becken pressen sich an meins,&lt;br /&gt;
links, rechts, vorn und hinten eins,&lt;br /&gt;
für den Advent ist dieser Fall&lt;br /&gt;
mir doch etwas zu koital.&lt;br /&gt;
Mit meinem Häferl bahn ich mir&lt;br /&gt;
den Weg durchs Unterleibsgewirr.&lt;br /&gt;
Der gestaltet sich beschwerlich,&lt;br /&gt;
um nicht zu sagen brandgefährlich, &lt;br /&gt;
denn der sturen Menschenmasse&lt;br /&gt;
bin ich egal mit meiner Tasse.&lt;br /&gt;
Von meiner Hand tropft heißer Wein.&lt;br /&gt;
Der sollte zwar im Häferl sein,&lt;br /&gt;
doch in dieser Menschentraube &lt;br /&gt;
goß ich ihn auf Hand und Haube.&lt;br /&gt;
Vielen Dank, ich hab genug.&lt;br /&gt;
Hier her zu kommen war nicht klug.&lt;br /&gt;
Jetzt brauch ich Salbe für die Hand,&lt;br /&gt;
behaltet das scheiß Häferlpfand.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://geleeroyale.twoday.net/stories/3653811/&quot;&gt;teil I, aus huberscher feder&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>MoniqueChantalHuber</dc:creator>
    <dc:subject>balladen und minnesang</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 MoniqueChantalHuber</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-04T01:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geleeroyale.twoday.net/stories/4494316/">
    <title>fäkalkomik</title>
    <link>http://geleeroyale.twoday.net/stories/4494316/</link>
    <description>der mm. hat erneut mittels der mobilfunkoption sms etwas erheiterung in meinen alltag gebracht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Eine Unart ist es schon:&lt;br /&gt;
da singt und summt das Telefon,&lt;br /&gt;
man geht ran und stellt sich vor,&lt;br /&gt;
gepresst dringt &quot;Servus *platsch*!&quot; ans Ohr.&lt;br /&gt;
Man fragt: &quot;Hallo, wie geht`s dir so?&quot;&lt;br /&gt;
Die Antwort: &quot;Gut, ich sitz am Klo.&quot;&lt;br /&gt;
Ja, mancher ruft recht gern just dann, &lt;br /&gt;
wenn er grad scheißt, die Leute an,&lt;br /&gt;
ruft: &quot;Schön, dich wieder mal zu hörn!&quot;, ein Lautes,&lt;br /&gt;
im Hintergrund häuft er Verdautes.&lt;br /&gt;
Eine Unart ist es schon!&lt;br /&gt;
Das macht man nicht am Telefon!&lt;br /&gt;
Und nun hör ich auf zu schreiben, &lt;br /&gt;
ich bin jetzt fertig mit entleiben,&lt;br /&gt;
werd nun zum rauhen Stoffe greifen&lt;br /&gt;
und mich rücklings sauber schleifen.&lt;br /&gt;
Ich wollt nicht störn,&lt;br /&gt;
auf wiederhörn.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>MoniqueChantalHuber</dc:creator>
    <dc:subject>balladen und minnesang</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 MoniqueChantalHuber</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-30T17:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geleeroyale.twoday.net/stories/4221052/">
    <title>sms balladen</title>
    <link>http://geleeroyale.twoday.net/stories/4221052/</link>
    <description>&lt;small&gt;ich kann es gar nicht oft genug sagen: die korrespondenz per sms wird hochgradig unterschätzt und  viel zuwenig ausgereizt! oder es liegt daran, dass mir immer ganz knieweich wird, wenn mann mir spontan selbstgedichtetes unterbreitet. jedenfalls, der mm hat wieder was gesendet. hach.&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Was tun, wenn man die heutige CSI Folge schon kennt? Na, Blödsinn schreiben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Horatio der rote Held&lt;br /&gt;
ist der beste Mann am Feld.&lt;br /&gt;
Verlierst du Sperma oder Blut&lt;br /&gt;
bereinigst du das besser gut!&lt;br /&gt;
Sonst streift Herr Kane durch deinen Flur,&lt;br /&gt;
zupft Haare dir aus der Frisur,&lt;br /&gt;
stellt Fragen wo du gestern warst&lt;br /&gt;
und was im Garten du verscharrst.&lt;br /&gt;
Gefällt im deine Antwort nicht,&lt;br /&gt;
macht er ein grimmiges Gesicht&lt;br /&gt;
und sticht sofort mit scharfer Zunge&lt;br /&gt;
dir Bonmonts durch Herz und Lunge.&lt;br /&gt;
Dann wirst du um Erlösung flehen&lt;br /&gt;
und gerne in den Häfn gehen.&lt;br /&gt;
Horatio Kane, der rote Rächer,&lt;br /&gt;
so cool wie Lagerfeld mit Fächer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Special Agent M &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;er möge mir verzeihen, dass ich sein geistiges eigentum hier ungefragt veröffentliche. &lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>MoniqueChantalHuber</dc:creator>
    <dc:subject>balladen und minnesang</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 MoniqueChantalHuber</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-02T04:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geleeroyale.twoday.net/stories/3973634/">
    <title>moniquechantal goes audio</title>
    <link>http://geleeroyale.twoday.net/stories/3973634/</link>
    <description>aus der rubrik: wie umgehe ich eine schreibblockade?&lt;br /&gt;
is ja viel einfacher so...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a title=&quot;&quot; href=&quot;http://geleeroyale.twoday.net/files/minne3/&quot;&gt;minne3&lt;/a&gt; (wav, 6,192 KB)&lt;small&gt; still resteverwertung&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>MoniqueChantalHuber</dc:creator>
    <dc:subject>balladen und minnesang</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 MoniqueChantalHuber</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-25T11:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geleeroyale.twoday.net/stories/3709375/">
    <title>der nachbarn zwist, anleitung zur fäkaldichtung</title>
    <link>http://geleeroyale.twoday.net/stories/3709375/</link>
    <description>Wo anderntags noch triste Erinnerungen gewälzt wurden, sei der werte Leser heute angeregt, sich auf sinnlose und spaßige Art die Zeit zu vertreiben, so wie es mir mein geschätzter Mobiltelefonreimpartner, &lt;i&gt;Herr m.m.&lt;/i&gt; nahelegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
the neighbour says...  nennt sich die Disziplin, welche eingangs einiger Erläuterungen bedarf: &lt;br /&gt;
Ziel und Zweck der arbeitszeitüberbrückenden Übung ist es, sich als jeweiliger Erdenker gereimter Zeilen in die Lage eines leidgeprüften Nachbarn zu versetzen, um aus dessen Sicht ein Leben im Umfeld des Verfassers zu schildern. Wobei darauf hingewiesen werden muss, dass Kraftausdrücke unabkömmlicher, gar essentieller, Bestandteil des Erzählten sind - Wer nun blumige Lyrik und romantische Verse bevorzugt, dem sei sowohl von der Lektüre der Beispieltexte, als auch einer Nachahmung tunlichst abgeraten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Wer seine sprachliche Prägung nicht im Kerngebiet der Donaumonarchie oder unter bajuwarischen Stämmen erfuhr, der mag mitunter Verständnisschwierigkeiten haben. Doch zugunsten des Reimes wurde mancherorts auf eine vollständige Transkription ins Preussische verzichtet.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;The neighbour says:&lt;br /&gt;
Es kracht und grummelt im Gebälk,&lt;br /&gt;
mir werden alle Blumen welk,&lt;br /&gt;
mein Gartenzwerg mit roter Mütze&lt;br /&gt;
kotzt seit Tagen grüne Grütze,&lt;br /&gt;
drei Bäume hat`s mir umgeschmissen&lt;br /&gt;
und die Fliegengitter z`rissen.&lt;br /&gt;
Anstatt Bienen, Wespen, Hummeln&lt;br /&gt;
hör ich wilde Bässe brummeln.&lt;br /&gt;
Ein Lärmgewitter wie im Krieg,&lt;br /&gt;
wie wenn ich zwischen Fronten lieg.&lt;br /&gt;
Dieser Nachbar  eine Plage!&lt;br /&gt;
Der muss weg hier, keine Frage!&lt;br /&gt;
Drum werde ich jetzt bei ihm läuten,&lt;br /&gt;
ihn mit dem Kürschnerfeitl häuten&lt;br /&gt;
und bastel daraus auf die Schnelle&lt;br /&gt;
für meine Ohren Trommelfelle.&lt;br /&gt;
Denn auch diese sind zerstört,&lt;br /&gt;
drum hör ich nichts mehr... unerhört!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The neigbhbour says:&lt;br /&gt;
Die Gegend hier war pittoresk,&lt;br /&gt;
ein zauberhafter Ort.&lt;br /&gt;
Nun aber ist es schlicht grotesk,&lt;br /&gt;
ich will hier nur mehr fort.&lt;br /&gt;
Einem Höllenschlund im Boden&lt;br /&gt;
entstieg grad ein Dämon,&lt;br /&gt;
mit HI-FI Boxen anstatt Hoden,&lt;br /&gt;
am Schweif ein Mikrofon!&lt;br /&gt;
Aus seinem Arsch, da dröhnt der Bass,&lt;br /&gt;
mit tausend Dezibel,&lt;br /&gt;
wenn der mal furzt, ist das kein Spaß&lt;br /&gt;
da stirbt man ziemlich schnell.&lt;br /&gt;
Beim Herrn M. Im Nebenhaus, &lt;br /&gt;
da wohnt jetzt dieses Biest.&lt;br /&gt;
Ich setz noch heut ein Kopfgeld aus&lt;br /&gt;
damit es wer erschießt.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachbar sprach zu seiner Gattin:&lt;br /&gt;
Die junge Frau von Nummer acht,&lt;br /&gt;
bei der rumort es Tag und Nacht,&lt;br /&gt;
da kommen Männer in einer Tour,&lt;br /&gt;
mir scheint das Weib is eine Hur.&lt;br /&gt;
Die Wohnung ist ein Schandfleck,&lt;br /&gt;
Sündenpfuhl der Lüste,&lt;br /&gt;
das Weibsbild haust bestimmt im Dreck&lt;br /&gt;
(wenn des mei Alte wüsste:&lt;br /&gt;
einmal hab ich`s nackert gsegn,&lt;br /&gt;
da drüben von meim Balkon,&lt;br /&gt;
is ohne Gwand am Sofa glegn,&lt;br /&gt;
die macht das g´wiss zum Hohn!)&lt;br /&gt;
Das Weibsstück, des kennt kan Genierer-&lt;br /&gt;
die Drecksau steht bestimmt auf Vierer.&lt;br /&gt;
Horch! Der Lärm aus diese Zimmer&lt;br /&gt;
wird unerträglich, ständig schlimmer.&lt;br /&gt;
Wir sind ein Haus mit Anstand,&lt;br /&gt;
mit Sitten und Moral!&lt;br /&gt;
Die macht`s bestimmt im Handstand&lt;br /&gt;
und sicher auch oral.&lt;br /&gt;
Jössas na, das darf nicht sein!&lt;br /&gt;
Die halt ich auf, ich geh da rein!&lt;br /&gt;
Weil, schau, die Tür ist unversperrt.&lt;br /&gt;
Na, dera zeig ich, was sich ghead!&lt;br /&gt;
... da liegt a Brot und Dosenbier.&lt;br /&gt;
Das is ka Frau, des is ein Tier!&lt;br /&gt;
Was macht die Trutschn mit der Flex?&lt;br /&gt;
Nimmt`s die als Utensil beim Sex?&lt;br /&gt;
Halt, da kommt grad wer um`s Eck.&lt;br /&gt;
Sei still und rühr dich ned vom Fleck.&lt;br /&gt;
Na, schau, des is der Maurer Sepp.&lt;br /&gt;
Was macht der da, der alte Depp?&lt;br /&gt;
Pfui, grauslig was die Frau ois bumst!&lt;br /&gt;
Wo willst denn hin? Da gemma! Kummst?!&lt;br /&gt;
Was sagst? Red halt nicht so leise...&lt;br /&gt;
Das meinst nicht ernst?! Nein, wirklich? Scheiße!&lt;br /&gt;
Du sagst, die ist nicht ungeniert?&lt;br /&gt;
Da is`s nur laut, weil`s renoviert?</description>
    <dc:creator>MoniqueChantalHuber</dc:creator>
    <dc:subject>balladen und minnesang</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 MoniqueChantalHuber</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-10T02:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geleeroyale.twoday.net/stories/3653811/">
    <title>vorweihnachtlicher unfug</title>
    <link>http://geleeroyale.twoday.net/stories/3653811/</link>
    <description>Jungfrau Maria die gebar&lt;br /&gt;
ein Kind, das wirklich hässlich war.&lt;br /&gt;
Drei Waisen aus dem Orient&lt;br /&gt;
die folgten ihren Schreien.&lt;br /&gt;
Josef hat all das verpennt&lt;br /&gt;
und fragte, wer sie seien.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Heut morgen war ein gelber Stern&lt;br /&gt;
in Melchiors Unterwäsche,&lt;br /&gt;
(er wechselt sie nicht allzugern)&lt;br /&gt;
doch fanden wir recht fesche,&lt;br /&gt;
die hing dort hinterm Dornenstrauch.&lt;br /&gt;
Melchior gefiel se, dem Kaspar auch.&lt;br /&gt;
Drum hat er sie gleich angezogen,&lt;br /&gt;
da ertönt Gebrüll, ganz ungelogen:&lt;br /&gt;
wir dachten `s gäb ein Freudenfest.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
erwiderte das Lumpenpack&lt;br /&gt;
und packt den Mutterkuchenrest&lt;br /&gt;
in einen groben Jutesack.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Wir nehmen mit, was keiner braucht&lt;br /&gt;
- das wird dann am Bazar verkauft -&lt;br /&gt;
und investiern den Reinerlös&lt;br /&gt;
in Weihrauch und auch Myrre.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Der Josef blickte generös&lt;br /&gt;
und sprach: &lt;i&gt;Wenn ich nicht ürre,&lt;br /&gt;
dann seid ihr drei recht mittellos,&lt;br /&gt;
nehmt auch das Kind, mir ist`s zu groß.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn merke: nächstes weihnachten kommt früher als nächstes ostern... auch diesmal wieder aus der bis dato literarisch bedeutungslosen kategorie sms-spontan-dichtung. (wer braucht schon versmaß, durchgängiges reimschema oder logische handlung?)</description>
    <dc:creator>MoniqueChantalHuber</dc:creator>
    <dc:subject>balladen und minnesang</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 MoniqueChantalHuber</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-25T00:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geleeroyale.twoday.net/stories/3627963/">
    <title>aus der kategorie frühwerke</title>
    <link>http://geleeroyale.twoday.net/stories/3627963/</link>
    <description>Sättigung, dies Wohlgefühl&lt;br /&gt;
verlangt Geschick und auch Kalkül,&lt;br /&gt;
denn nicht wie einst in Höhlenwänden&lt;br /&gt;
verzehrt die Nahrung man mit Händen.&lt;br /&gt;
So schmaust der Asiate froh&lt;br /&gt;
mit Stäbchen und im Kimono &lt;br /&gt;
Der, jener sich mehr westlich zeigt,&lt;br /&gt;
zum Gebrauch der Gabel neigt, &lt;br /&gt;
die beinahe unentbehrlich &lt;br /&gt;
zuweilen jedoch auch gefährlich &lt;br /&gt;
(Weswegen man, solang bemuttert, &lt;br /&gt;
den Brei von einem Löffel futtert). &lt;br /&gt;
Es fasst der Mensch nun den Beschluss, &lt;br /&gt;
dass der ja etwas essen muss. &lt;br /&gt;
Dies Denken wird bald sehr zentriert &lt;br /&gt;
ist die Mahlzeit erst serviert. &lt;br /&gt;
Und olfaktorischer Genuss &lt;br /&gt;
beschert der ersten Speichelfluss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird Nahrung in den Mund geschoben, &lt;br /&gt;
beisst man von unten und von oben, &lt;br /&gt;
dem Fallbeil gleich und ganz im Nu &lt;br /&gt;
mit Schneidezähnen kräftig zu. &lt;br /&gt;
Somit wäre der erste Bissen &lt;br /&gt;
noch nicht gekaut, doch abgerissen. &lt;br /&gt;
Die Happen bleiben nicht wo sie waren, &lt;br /&gt;
die Zunge schiebt zu den Molaren. &lt;br /&gt;
Dort wird zermalmt, gequetscht, gekaut, &lt;br /&gt;
doch lange noch nicht endverdaut. &lt;br /&gt;
Da unsrem Gaumen Nahrung schmeichelt &lt;br /&gt;
wird diese gründlich eingespeichelt. &lt;br /&gt;
Hernach rutscht durch den Rachenschlund &lt;br /&gt;
der Brei hinab zum Magengrund, &lt;br /&gt;
wird peristaltisch durchgerührt, &lt;br /&gt;
angesäuert und püriert. &lt;br /&gt;
(Das Zwerchfell drückt im Oberbauch &lt;br /&gt;
fallweis´ den Verdauungsschlauch. &lt;br /&gt;
Dann stössts sauer auf vom Magen, &lt;br /&gt;
der Saft reizt stark den Oesophagen. &lt;br /&gt;
Man spürts sofort  dies ist kein Jux! &lt;br /&gt;
Der Terminus hierfür: Reflux) &lt;br /&gt;
Vom Magen weg führt eine Pforte &lt;br /&gt;
zum weit entfernten Ausgangsorte. &lt;br /&gt;
Im Zwölffingerdarm wirken die Kräfte &lt;br /&gt;
der Gallen- und Pankreassäfte. &lt;br /&gt;
Die Brühe welche übrig bleibt, &lt;br /&gt;
wird vom Dünndarm einverleibt. &lt;br /&gt;
Kommt sie so einhergeschwommen &lt;br /&gt;
wird sie von Zotten aufgenommen. &lt;br /&gt;
Dort wird der Nährwert dann entzogen &lt;br /&gt;
und vom Körper aufgesogen. &lt;br /&gt;
Ein Rest jedoch bleibt unverdaut, &lt;br /&gt;
zum Teil da einfach schlecht gekaut, &lt;br /&gt;
doch Schuld trägt nicht allein die Hast, &lt;br /&gt;
manch Nahrungsteil ist schlicht Ballast. &lt;br /&gt;
(Und unter uns  ich sags vertraulich, &lt;br /&gt;
so manches was da schwer verdaulich &lt;br /&gt;
zieht unter einem mords Getöse &lt;br /&gt;
als faules Gas durchs Darmgekröse) &lt;br /&gt;
Ist der Dünndarm voll passiert &lt;br /&gt;
wird noch der Dickdarm anvisiert. &lt;br /&gt;
In eben diesem wird gepresst, &lt;br /&gt;
was uns hernach sogleich verlässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer selbst schon mal auf Reisen war, &lt;br /&gt;
dem ist vermutlich sonnenklar, &lt;br /&gt;
dass zumeist am Weg zum Ziele &lt;br /&gt;
Probleme lauern  oftmals viele. &lt;br /&gt;
Das Sodbrennen sei da genannt, &lt;br /&gt;
auch Magenschmerz ist vielgekannt. &lt;br /&gt;
So mancher leidet an Entbehrung &lt;br /&gt;
der gewünschten Darmentleerung. &lt;br /&gt;
Im Wurmfortsatz beliebts Mikroben &lt;br /&gt;
sich entzündlich auszutoben. &lt;br /&gt;
Böse Bazillen setzen heiter &lt;br /&gt;
den Appendix unter Eiter, &lt;br /&gt;
bis dieser reichlich angeschwollen &lt;br /&gt;
und der Bauchraum aufgequollen. &lt;br /&gt;
Druckempfindlich und gemein &lt;br /&gt;
ist diese Art der Leibespein. &lt;br /&gt;
Begleitet wird das Seitenstechen &lt;br /&gt;
oftmals von heftigem Erbrechen. &lt;br /&gt;
Zumeist lässt es sich nicht vermeiden, &lt;br /&gt;
die Leibeshöhle aufzuschneiden. &lt;br /&gt;
Der Chirurg wird dann probieren, &lt;br /&gt;
den kranken Darm zu extrahieren. &lt;br /&gt;
Einstmals drohte die Nekrose &lt;br /&gt;
doch heute gibt`s gottlob Narkose. &lt;br /&gt;
So lässt man, ähnlich den Tonsillen, &lt;br /&gt;
den Blinddarm ohne Widerwillen.</description>
    <dc:creator>MoniqueChantalHuber</dc:creator>
    <dc:subject>balladen und minnesang</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 MoniqueChantalHuber</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-19T22:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geleeroyale.twoday.net/stories/3559892/">
    <title>sms - balladen, teil vier</title>
    <link>http://geleeroyale.twoday.net/stories/3559892/</link>
    <description>&lt;i&gt;mm&lt;/i&gt; vs. mch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Schon seit dem fahlen Tageslicht&lt;br /&gt;
befiehlt mein Geist: Wohlan, Gedicht!&quot;&lt;br /&gt;
Erst hab Zerstreuung ich gesucht.&lt;br /&gt;
Mein Geist der raunte: Schreib, verflucht!&quot;&lt;br /&gt;
Gedankenschinder, elender,&lt;br /&gt;
bist wie ein Brand, ein schwelender!&lt;br /&gt;
Doch duldt er`s nicht, dass ich ihn schalt,&lt;br /&gt;
fiel mir ins Wort: Ja, wirds jetzt bald?!&quot;&lt;br /&gt;
Nun flick ich hilflos ein Gedicht&lt;br /&gt;
und kenne dessen Inhalt nicht!&lt;br /&gt;
Dies Unwerk sinnentleerter Zeilen,&lt;br /&gt;
um Euch damit zu langeweilen.&lt;br /&gt;
Verzeiht den geistigen Erguss,&lt;br /&gt;
gottlob ist an der Stelle Schluss&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid mir gegrüßt, dem ich verwehrte,&lt;br /&gt;
die Antwort, die er wohl begehrte.&lt;br /&gt;
Entgegne nun erst diesbezüglich:&lt;br /&gt;
Find dies Geplänkel höchst vergnüglich!&lt;br /&gt;
Mein Geist, der einstmals starr und träge&lt;br /&gt;
wird so mit einem Male rege.&lt;br /&gt;
Wollt immer schon die Lanze brechen&lt;br /&gt;
für Menschen die in Reimen sprechen.&lt;br /&gt;
Obschon bald glaubt ein Jedermann,&lt;br /&gt;
dass er vortrefflich Dichten kann,&lt;br /&gt;
ist in der Menschheit großen Schar&lt;br /&gt;
wahres Talent wie Gold so rar.&lt;br /&gt;
Es sei gesagt, ganz unumwunden,&lt;br /&gt;
in Euch hab ich nen Schatz gefunden.&lt;br /&gt;
Eure Moral mag man vermissen,&lt;br /&gt;
kohlrabenschwarz ist Euer Wesen,&lt;br /&gt;
doch Worte nutzt Ihr voller Wissen,&lt;br /&gt;
Ihr habt bestimmt recht viel gelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Bin höchst erfreut, von Euch zu hören&lt;br /&gt;
und werd Euch noch des öftern stören!&lt;br /&gt;
Von Eurer Kunst bin ich ergriffen tief,&lt;br /&gt;
nie derart Gespräch so wunderschön verlief!&lt;br /&gt;
(selbst wenn schwarzbeseelt Ihr mich des öftern heißt,&lt;br /&gt;
aus Eurem Munde klingt es lieb, als ob die Pantherin ermahnend,&lt;br /&gt;
jedoch sanft ihr Junges beißt)&lt;br /&gt;
Euch zu ergründen mir ein schwierig Wagnis scheint,&lt;br /&gt;
auch Ihr gebt wenig von Euch preis,&lt;br /&gt;
wer behauptet Euch zu kennen, um Euch weiß,&lt;br /&gt;
dies nur zum eigen Eitel meint.&lt;br /&gt;
Darum glücklich bin ich, legt Ihr mir Eure Zeilen dar,&lt;br /&gt;
denn was so schön geschrieben, ist nie gekünstelt, es ist wahr.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Schal und träg ist heut mein Denken,&lt;br /&gt;
sollt schonen Euch mit dem Versuch,&lt;br /&gt;
den Vers zu schaffen und zu schenken.&lt;br /&gt;
Doch selbst wenn trüb wie Wolkenschleier die Gedanken&lt;br /&gt;
und der Niederschlag draus unergiebig noch,&lt;br /&gt;
die Worte narrengleich mir wanken,&lt;br /&gt;
für Euch, mir Teure, wag ich`s doch.&lt;br /&gt;
Keine Springflut, nur ein sanfter Regen sei s der Euch umfließt.&lt;br /&gt;
Kann Eure Seel vielleicht genug benetzen, dass eine kleine Blüte sprießt.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alsdenn finde ich hiermit Zeit,&lt;br /&gt;
Euch Grüße zu entrichten.&lt;br /&gt;
Hab endlich nun Gelegenheit&lt;br /&gt;
und schick mich an zu Dichten.&lt;br /&gt;
Um zu erfreun und zu erbaun,&lt;br /&gt;
Euch, der Ihr siech darniederliegt,&lt;br /&gt;
denn schließlich machts die Gunst der Fraun,&lt;br /&gt;
dass Frohmut Trübsinn bald obsiegt.&lt;br /&gt;
So bin ich Eure Sherezade,&lt;br /&gt;
schenk Euch tausend und ein Wort,&lt;br /&gt;
vertreib die Zeit, die trist und fade&lt;br /&gt;
und führ Euch weg an einen Ort,&lt;br /&gt;
der voll Geschichten, Mythen gar,&lt;br /&gt;
zeig Euch die Welt wie ich sie seh:&lt;br /&gt;
phantastisch, bunt und sonderbar,&lt;br /&gt;
bin gleichsam Eure Märchenfee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Lustlos, treibend,&lt;br /&gt;
mit morschem Fleisch und Denken.&lt;br /&gt;
Starr verbleibend&lt;br /&gt;
im Morast&lt;br /&gt;
Die Lider senken.&lt;br /&gt;
Stumpfsinn?&lt;br /&gt;
Fast.&lt;br /&gt;
In der Stille plötzlich ein Gespinst entstand!&lt;br /&gt;
Wunderbar und fein gewoben&lt;br /&gt;
dennoch stark, so griff ichs mit der Hand&lt;br /&gt;
und klomm daran nach oben.&lt;br /&gt;
Ich lachte auf: Sieh einer an!&quot;&lt;br /&gt;
Hing das Gespinst wie s war,&lt;br /&gt;
doch glatt an Euren frechen Lippen, an Eurer spitzen Zunge dran!&lt;br /&gt;
Gemacht aus Worten ganz und gar!&lt;br /&gt;
So bin ich schelmisch lächelnd hinters Spinnrad gleich geschlüpft,&lt;br /&gt;
hab ersonnen und gesponnen und dies Gedicht für Euch geknüpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sich da zusammenbraut?&lt;br /&gt;
Ein Reimgewitter! Gleich wirds laut.&lt;br /&gt;
Die Wolken künden Heftiges,&lt;br /&gt;
ein Wetter gibts, ein kräftiges.&lt;br /&gt;
Die Worte werden niederprasseln,&lt;br /&gt;
wie Hagel an den Fenstern rasseln,&lt;br /&gt;
ein Vers-Sturm zerrt wild an den Läden,&lt;br /&gt;
reimt er sich gut, gibts starke Schäden!&lt;br /&gt;
Banausen halten dem nicht Stand&lt;br /&gt;
und sind in Deckung schon gerannt,&lt;br /&gt;
Euch aber wirfts nicht aus der Bahn,&lt;br /&gt;
Ihr seid das Auge im Orkan.&lt;br /&gt;
Gedankenblitze schlagen ein,&lt;br /&gt;
der Blitzableiter sollt Ihr sein,&lt;br /&gt;
nehmt sie, ladet Eure Zellen,&lt;br /&gt;
wenns nicht reicht, gleich mehr bestellen,&lt;br /&gt;
denn ich bin Euer Wettermann,&lt;br /&gt;
der s weiter stürmen lassen kann. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morpheus hat mich mit seinem Banne belegt,&lt;br /&gt;
nichts das mich rührt, ergreift oder regt.&lt;br /&gt;
In seinen Armen bin ich geborgen,&lt;br /&gt;
er nimmt die Schwere und alle Sorgen.&lt;br /&gt;
Umgarnt mich mit Träumen, wohlig leicht,&lt;br /&gt;
wohin selbst Eure Kunst nicht reicht.&lt;br /&gt;
Hier hör ich Euer Rufen nicht,&lt;br /&gt;
wo einzig Morpheus zu mir spricht.&lt;br /&gt;
An meiner Liegstatt hält er Wacht,&lt;br /&gt;
verwandelt Tag zur tiefen Nacht.&lt;br /&gt;
Küsst meine Lider, wispert und singt,&lt;br /&gt;
so wie man Kinder zum Schlafen bringt.&lt;br /&gt;
Ich geb mich ihm hin, bin ihm verfallen,&lt;br /&gt;
oh, wie ich ihn brauch  die Ruh vor allem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Das Kleid der Nacht, das Ihr getragen,&lt;br /&gt;
hats seinen Zauber wohl gewirkt?&lt;br /&gt;
Der zarte Saum aus tausend Sagen&lt;br /&gt;
Glückseligkeit und Frieden birgt.&lt;br /&gt;
Eine Magie, durch nichts zu brechen,&lt;br /&gt;
nicht Wort, nicht Kuss entzaubert sie.&lt;br /&gt;
Lasst sie erst Euer Dasein schwächen-&lt;br /&gt;
hernach seid mächtig Ihr wie nie.&lt;br /&gt;
Diesen Gedanken schick ich Euch, er darf nicht stören Eure Ruh.&lt;br /&gt;
Geleit Euch zärtlich an die Schwelle,&lt;br /&gt;
entschwindt, schließt Ihr die Augen zu.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>MoniqueChantalHuber</dc:creator>
    <dc:subject>balladen und minnesang</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 MoniqueChantalHuber</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-11T22:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geleeroyale.twoday.net/stories/3534972/">
    <title>die nur anfangs traurige ballade vom schaf</title>
    <link>http://geleeroyale.twoday.net/stories/3534972/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;320&quot; alt=&quot;steinbock&quot; width=&quot;187&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/geleeroyale/images/steinbock.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
steinbock statt schaf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab da mal ein kleines Schaf, &lt;br /&gt;
s war selten bockig, eher brav. &lt;br /&gt;
Doch auf der Weide, wie im Stall &lt;br /&gt;
war dieses Tier auf jeden Fall &lt;br /&gt;
ein regelrechter Außenseiter, &lt;br /&gt;
die Einsamkeit sein Wegbegleiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die andern Schafe in ihrem Drang, &lt;br /&gt;
bekannt auch unter Herdenzwang, &lt;br /&gt;
behandelten das kleine Schwarze&lt;br /&gt;
wie aussätzig, entstellt, mit Warze. &lt;br /&gt;
Ach, wie sind doch Schafe dumm! &lt;br /&gt;
Sie nahmen ihm die Farbe krumm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wies so geht, zweimal im Jahr &lt;br /&gt;
musste die ganze Schäfchenschar &lt;br /&gt;
in Reih und Glied, wie an der Schnur, &lt;br /&gt;
zur entblößenden Totalrasur. &lt;br /&gt;
Allen gings nun an die Wolle, &lt;br /&gt;
nur jenes, welches aus der Rolle, &lt;br /&gt;
da es farblich falsch gekleidet &lt;br /&gt;
nun einzig nicht so nackig weidet.</description>
    <dc:creator>MoniqueChantalHuber</dc:creator>
    <dc:subject>balladen und minnesang</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 MoniqueChantalHuber</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-07T00:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geleeroyale.twoday.net/stories/3534157/">
    <title>sms - balladen, dritter teil</title>
    <link>http://geleeroyale.twoday.net/stories/3534157/</link>
    <description>mch vs. &lt;i&gt;mm&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bescheiden sind die Verse die ich schmied&lt;br /&gt;
holprig und gar tölpelhaft,&lt;br /&gt;
Eure Bekanntschaft die ich stets mied,&lt;br /&gt;
ists, die mich plötzlich dichten macht,&lt;br /&gt;
denn wer nur in dreiteufels Namen&lt;br /&gt;
ist in der Lage solcherart&lt;br /&gt;
des Menschen Sprache einzurahmen?&lt;br /&gt;
Gewitzt, gewaltig und doch zart.&lt;br /&gt;
Potzblitz, nie hätte ich gedacht&lt;br /&gt;
den Meister je zu finden&lt;br /&gt;
der mich schlichtweg staunen macht&lt;br /&gt;
und mein Talent entschwinden.&lt;br /&gt;
Die Eloquenz, die Euch zueigen,&lt;br /&gt;
vor der zieh ich den Hut&lt;br /&gt;
und möchte mich verneigen,&lt;br /&gt;
verflixt, mein Herr, Ihr dichtet gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Bedauerlich und mir nicht klar,&lt;br /&gt;
weshalb Ihr mich meiden müsst&lt;br /&gt;
doch gleichauf schön und wunderbar,&lt;br /&gt;
dass Euch die Verse wach geküsst.&lt;br /&gt;
Seis drum, wohers kommt. Wertvoll, dass Es ist!&lt;br /&gt;
Wessen Meisterschaft s nun sei, ein jeder von uns anders misst.&lt;br /&gt;
Mögen Herz, das eigen Wesen, eigen Streben,&lt;br /&gt;
winden sich und scheuen-&lt;br /&gt;
das Wort, es hat sein eignes Leben.&lt;br /&gt;
Und ward es zu Papier gebracht, gibts nichts mehr zu bereuen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar seid Ihr mir gewiss recht teuer,&lt;br /&gt;
jedoch ein wenig ungeheuer.&lt;br /&gt;
Seid vieler Frauen Wangenröter,&lt;br /&gt;
ein Parvenü und Schwerenöter,&lt;br /&gt;
ein Jäger dem die Ehrfurcht fehlt vorm Wild,&lt;br /&gt;
der sammelnd seinen Blutdurst stillt.&lt;br /&gt;
Ihr seid ein Schelm und liderlich,&lt;br /&gt;
ein eitler Geck und widerlich.&lt;br /&gt;
Mich dünkt es ist noch nie gelungen,&lt;br /&gt;
dass jemand zu Euch durchgedrungen.&lt;br /&gt;
Es scheint als ob es gar nichts gibt,&lt;br /&gt;
das Ihr ganz wahrhaftig liebt.&lt;br /&gt;
Obgleich all dies nicht rühmlich scheint,&lt;br /&gt;
ist mein Bild besser als man meint.&lt;br /&gt;
Ja, ich scheue Eure Nähe&lt;br /&gt;
(wär lieber Sammler denn Trophäe)&lt;br /&gt;
doch bin ich Euch, den ich nicht kenne&lt;br /&gt;
und trotzdem einen Lumpen nenne,&lt;br /&gt;
in großem Maße zugetan,&lt;br /&gt;
was allein vom Geiste kam.&lt;br /&gt;
Denn selten findt man Menschenwesen,&lt;br /&gt;
die wortgewandt und so belesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Eure Worte malten mir ein Lächeln ins Gesicht.&lt;br /&gt;
Ihr kennt mich besser, als Ihr denkt,&lt;br /&gt;
so undurchdringlich bin ich nicht.&lt;br /&gt;
Zumindest nicht für Euren Blick-&lt;br /&gt;
Fassaden konnten Euch nicht trügen,&lt;br /&gt;
Ihr trugt sie sanft, doch sicher ab,&lt;br /&gt;
zu lesen in den tiefren Zügen.&lt;br /&gt;
Und glaubt mir, viele waren nicht,&lt;br /&gt;
ob Geist ob Leib, in meiner Nähe.&lt;br /&gt;
Drum seid Ihr mir ein guter Stern-&lt;br /&gt;
und nie und nimmer die Trophäe.&lt;br /&gt;
Zu meinen Kostbarkeiten zähln mit Euch die Augenblicke.&lt;br /&gt;
Gedanken die mich leben lassen, wenn auf Reisen ich sie schicke.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charmeur, grauslicher.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
In`s Schwarze!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Frauenherzen zartbesaitet&lt;br /&gt;
spielt Ihr eine Melodei&lt;br /&gt;
die lieblich klingt, doch stets begleitet&lt;br /&gt;
von kummervollem Wehgeschrei&lt;br /&gt;
Ihr wisst wie man die Saiten zupft&lt;br /&gt;
bringt Herzen schnell zum Schwingen&lt;br /&gt;
Ihr gehört geteert und dann gerupft&lt;br /&gt;
auf dass sie nie mehr singen&lt;br /&gt;
die vielen Maiden die erlagen&lt;br /&gt;
des Rattenfängers Spiel&lt;br /&gt;
und waidwund nunmehr klagen:&lt;br /&gt;
was zu viel ist, ist zu viel!&lt;br /&gt;
Ihr seid ein rechter Herzensbrecher,&lt;br /&gt;
Hallodri sondergleichen,&lt;br /&gt;
ein Minnesänger, Vielversprecher&lt;br /&gt;
und niemals zu erreichen.&lt;br /&gt;
Elender Teufel, lüstern Lurch&lt;br /&gt;
ihr lasst die Mägdlein schmoren&lt;br /&gt;
ihr seid böse durch und durch&lt;br /&gt;
`s ist Musik in euren Ohren&lt;br /&gt;
wenn sie um Euch weinen.&lt;br /&gt;
Ihr seid alls woran Ihr denkt,&lt;br /&gt;
ja man möcht gar meinen&lt;br /&gt;
ihr treibt dies Spiel nur zum Plaisir&lt;br /&gt;
ich wollt Euch nicht einmal geschenkt&lt;br /&gt;
Ihr seid kein Mann Ihr seid ein Tier.&lt;br /&gt;
Da ich dies sogleich begriff&lt;br /&gt;
spart Euch die Engelszungen&lt;br /&gt;
niemals hält Euer Würgegriff&lt;br /&gt;
mich je auch nur umschlungen.&lt;br /&gt;
Jedoch mein Herr, dies eine sag ich ehrlich:&lt;br /&gt;
ich wollt ich wär nur halb so dreist und ebenso gefährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Geschätzte Maid, darf ich es wagen, &lt;br /&gt;
erneut um senden anzufragen?&lt;br /&gt;
Denn Eure Worte, wild und wendig&lt;br /&gt;
erreichten mich nur unvollständig. &lt;br /&gt;
Ein Teufel hat die Reimgewalten &lt;br /&gt;
mir knapp zur Hälfte vorenthalten!&lt;br /&gt;
Skandal! Nochmal!&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Nun wird mir der Prozess gemacht,&lt;br /&gt;
Ihr habt den Strick gedreht,&lt;br /&gt;
seid Ihr mein Henker, der da lacht,&lt;br /&gt;
nebst meinem Scheiterhaufen steht?&lt;br /&gt;
Geborstne Herzen wiegen schwer,&lt;br /&gt;
dagegen werd ich aufgewogen,&lt;br /&gt;
Reu zu zeigen nützt nicht mehr&lt;br /&gt;
(gut, gut, s wär ohnedies gelogen)&lt;br /&gt;
Verführer!&lt;br /&gt;
Er wird abgeführt.&lt;br /&gt;
Spieler!&lt;br /&gt;
Hat verspielt.&lt;br /&gt;
Gauner!&lt;br /&gt;
S hat sich ausgetrickst, mein Uhrwerk wird gestillt.&lt;br /&gt;
Noch einmal werd der Schelm ich sein&lt;br /&gt;
und mich als Frauenheld gebaren:&lt;br /&gt;
schenkt Euer schönstes Lächeln mir-&lt;br /&gt;
und lasst das Beil dann niederfahren.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>MoniqueChantalHuber</dc:creator>
    <dc:subject>balladen und minnesang</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 MoniqueChantalHuber</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-06T17:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://geleeroyale.twoday.net/stories/3532447/">
    <title>der sms - balladen zweiter teil</title>
    <link>http://geleeroyale.twoday.net/stories/3532447/</link>
    <description>&lt;i&gt;mm&lt;/i&gt; vs. mch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Mich dünkt, heut haben Männerhelden&lt;br /&gt;
nichts zu tun und nichts zu melden?&lt;br /&gt;
Obschon ich gern die Klinge führe,&lt;br /&gt;
heut größre Lust ich gar verspüre,&lt;br /&gt;
des Spielmanns Feder schwertgleich schwingen,&lt;br /&gt;
statt Lindwurmhäuptern Vers darbringen.&lt;br /&gt;
Dein amazonengleiches Tun&lt;br /&gt;
lässt den Gedankensturm nicht Ruhn&lt;br /&gt;
und erregt die Worte fließen,&lt;br /&gt;
aus Lenden, Mund und Fingern schießen!&lt;br /&gt;
Meine dunklen Augen sehen&lt;br /&gt;
Dich im Bestienblute stehen,&lt;br /&gt;
das Meinige zum Kochen bringen,.&lt;br /&gt;
moment.trotzdem werd ich nicht singen!&lt;br /&gt;
Denn Barden sind, von obn bis unten,&lt;br /&gt;
strumpfbehoste Männertunten.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lass er`s doch endlich unterbleiben&lt;br /&gt;
die Wörterflut voran zu treiben!&lt;br /&gt;
Zwar ist es selten noch geglückt,&lt;br /&gt;
dass solcherart mich wer verzückt,&lt;br /&gt;
doch anderntags erwartet mich&lt;br /&gt;
noch mehr Gewürm, ganz sicherlich.&lt;br /&gt;
Auch klebt Monstrenblut mir noch am Leib&lt;br /&gt;
und bin ich doch ein reinlich Weib,&lt;br /&gt;
ich könnt kein andres mehr erhaschen&lt;br /&gt;
ohne mich davor zu waschen.&lt;br /&gt;
Das Bett aus Stroh such ich hernach,&lt;br /&gt;
dies ist das Letzte, das ich sprach.&lt;br /&gt;
Halt, nein, wie unverzeihlich rüde,&lt;br /&gt;
seht selbst, ich bin jetzt wirklich müde&lt;br /&gt;
und lass Euch ohne Dankwort stehen,&lt;br /&gt;
ich wünscht, das wäre nie geschehen.&lt;br /&gt;
Ich hoffe Ihr vergebt, verzeiht,&lt;br /&gt;
gedankt sei für das Wortgeleit.&lt;br /&gt;
Ich wär` durchaus darauf erpicht,&lt;br /&gt;
dass man sich einmal wieder spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So geb ich mir nun rechte Mühe&lt;br /&gt;
und dichte schon in aller Frühe,&lt;br /&gt;
obgleich die Äuglein halb geschlossen,&lt;br /&gt;
füg Wort an Wort ich unverdrossen.&lt;br /&gt;
Mich lässt das Reimen nimmer los,&lt;br /&gt;
mein Herr, ich frag, was ist das bloß?&lt;br /&gt;
Mein Kopf ist voll von Märchenworten,&lt;br /&gt;
von Mythen, Sagen, Zauberorten.&lt;br /&gt;
Selbst nächtens, als ich arglos schlief,&lt;br /&gt;
wurd ich`s nicht los, es sitzt zu tief.&lt;br /&gt;
Es träumte mir von Ogern, Zwergen,&lt;br /&gt;
von dunklen Wäldern, hohen Bergen.&lt;br /&gt;
Alraunen gar und auch von Alben,&lt;br /&gt;
die sah ich plötzlich allenthalben,&lt;br /&gt;
auch Einhörner, doch ich versteh,&lt;br /&gt;
nicht warum grad ich sie seh.&lt;br /&gt;
S` heißt man braucht Jungfräulichkeit,&lt;br /&gt;
ein reines Wesen, recht viel Zeit.&lt;br /&gt;
Doch mangelts mir an allem Diesen&lt;br /&gt;
somit wäre ja wohl bewiesen:&lt;br /&gt;
Fabelwesen sieht man selten&lt;br /&gt;
ausserhalb geträumter Welten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Wundersam.&lt;br /&gt;
Kaum rückgekehrt aus Nächtens Wiege,&lt;br /&gt;
wo ich noch schläfrig nieder liege&lt;br /&gt;
- doch mein Geist, wie der Geysir,&lt;br /&gt;
eruptiert und reimt mit Dir.&lt;br /&gt;
Wenig Schlaf hab ich gefunden,&lt;br /&gt;
hab panthergleich das Bett geschunden,&lt;br /&gt;
hieb Schrammen in die Dunkelheit&lt;br /&gt;
mit scharfen Blicken, lange Zeit.&lt;br /&gt;
Während Märchen dich umschlungen&lt;br /&gt;
ward mein Leib hart und gedrungen,&lt;br /&gt;
ich wurde selber zur Chimäre,&lt;br /&gt;
die Blut von Alb und Einhorn zehre,&lt;br /&gt;
die Deinen Traum wie schwarzer Sand&lt;br /&gt;
durchwehte, bis den Schlaf sie fand.&lt;br /&gt;
Nun schweb ich zwischen Hier und Dort&lt;br /&gt;
und schmiede weiter Wort um Wort.&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Fürwahr, mich dünkt Ihr seid Poet&lt;br /&gt;
wie er in klugem Buche steht.&lt;br /&gt;
Selten traf ich einen Mann&lt;br /&gt;
der so herrlich dichten kann.&lt;br /&gt;
Die Tränen stehn mir in den Augen,&lt;br /&gt;
ich kann es selbst noch gar nicht glauben,&lt;br /&gt;
dass es gelang mich zu entzücken,&lt;br /&gt;
mit bloßen Worten zu beglücken.&lt;br /&gt;
Glückselig bin ich, frohen Mutes-&lt;br /&gt;
so tun gewählte Worte Gutes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Bedenket:&lt;br /&gt;
der Quell an Worten ist geflossen,&lt;br /&gt;
weil Ihr es wart, die sie erschlossen!&lt;br /&gt;
Ihr allein habt es beschworen,&lt;br /&gt;
durch Eure Poesie geboren,&lt;br /&gt;
allein wärn meine Zeilen nur&lt;br /&gt;
Geröll  von Leben keine Spur.&lt;br /&gt;
Dürft ich Eure Tränen greifen,&lt;br /&gt;
Juwelen könnt ich daraus schleifen&lt;br /&gt;
und sie in meine Seele fassen&lt;br /&gt;
zu Worten wieder wachsen lassen.&lt;br /&gt;
Durch Euch fand dieser Quell ans Licht.&lt;br /&gt;
Ich allein vermocht dies nicht.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>MoniqueChantalHuber</dc:creator>
    <dc:subject>balladen und minnesang</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 MoniqueChantalHuber</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-06T03:19:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://geleeroyale.twoday.net/stories/3528490/">
    <title>sms - balladen</title>
    <link>http://geleeroyale.twoday.net/stories/3528490/</link>
    <description>poetenwettstreit in mehreren teilen&lt;br /&gt;
(ein dankeschön an &lt;i&gt;mm&lt;/i&gt;, den mann am anderen handy, der mir lange zugfahrten erträglich machte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Im Bauche jenes Ungetüms,&lt;br /&gt;
in dem Ihr Euch befindet,&lt;br /&gt;
das flammenkauend mit Gedröhn&lt;br /&gt;
sich durch das Finster windet,&lt;br /&gt;
lebt da noch Hoffnung auf ein Licht,&lt;br /&gt;
das fern die Schwaden nicht durchbricht,&lt;br /&gt;
bloß ein Funken, der nicht fiel&lt;br /&gt;
auf Zunder, welcher klärt die Sicht?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Donner und Getöse&lt;br /&gt;
entkam ich jäh dem Darmgekröse,&lt;br /&gt;
man sah das Monster peinvoll zucken,&lt;br /&gt;
gar zornesfunkelnd Flammen spucken.&lt;br /&gt;
Doch wie Siegfried  wackrer Recke &lt;br /&gt;
bracht ich das Untier rasch zur Strecke.&lt;br /&gt;
Dazu braucht ich nicht arge List,&lt;br /&gt;
selbst schuld, wenn es die Falsche frisst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Und morgen steht im Extrablatt,&lt;br /&gt;
wie dumm dies Biest geblicket hat.&lt;br /&gt;
Kam zuvor nicht Mensch, nicht Maus&lt;br /&gt;
ihm jemals unverdaut heraus!&lt;br /&gt;
Nun entsteigt Ihr tapfre Maid&lt;br /&gt;
in einem Stück  zu seinem Leid.&lt;br /&gt;
Jetzt krümmt das Vieh vor Wut das Gleis!!&lt;br /&gt;
Das gibt Verspätung, wie man weiß&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Dacht ich könnts nicht töten, bloß,&lt;br /&gt;
ich ward dem Vieh im Hals ein Kloß.&lt;br /&gt;
Ach, wie es gräulich ächzte, schnappte,&lt;br /&gt;
bald odemlos zusammenklappte,&lt;br /&gt;
als es schließlich dann verreckte,&lt;br /&gt;
dabei die Klauen von sich streckte,&lt;br /&gt;
was war das für ein herrlich Bild,&lt;br /&gt;
so animalisch, düster, wild.&lt;br /&gt;
In schleimbespritztem Wams und Hose,&lt;br /&gt;
doch triumphaler Waidmannspose&lt;br /&gt;
werd ich alsbald in den Gazetten,&lt;br /&gt;
die gerne noch mehr Fotos hätten,&lt;br /&gt;
als Drachentöter hoch gelobt,&lt;br /&gt;
ich fürcht jedoch, dass Siegfried tobt,&lt;br /&gt;
denn auf seinen Heldenwegen&lt;br /&gt;
war die Presse nie zugegen.&lt;br /&gt;
Das Glück ist meist dem Tüchtgen hold&lt;br /&gt;
doch ich mach Zufall nun zu Gold.</description>
    <dc:creator>MoniqueChantalHuber</dc:creator>
    <dc:subject>balladen und minnesang</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 MoniqueChantalHuber</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://geleeroyale.twoday.net/stories/3528200/">
    <title>die biologische uhr</title>
    <link>http://geleeroyale.twoday.net/stories/3528200/</link>
    <description>Am Morgen, früh, so gegen acht,&lt;br /&gt;
ich hatte grad Kaffee gemacht&lt;br /&gt;
da hörte ich recht laut &quot;Bonjour&quot;.&lt;br /&gt;
Zu mir sprach meine Lebensuhr.&lt;br /&gt;
Ich fand das reichlich unerhört &lt;br /&gt;
und fühlte mich von ihr gestört,&lt;br /&gt;
doch wenn der Gast es nicht vergeigt&lt;br /&gt;
bin ich zu Freundlichkeit geneigt.&lt;br /&gt;
Ich bot ihr Wodka an und Wein.&lt;br /&gt;
Die Uhr, sie sagte zweimal &quot;Nein!&quot;&lt;br /&gt;
Sie wirkte nett und recht bescheiden&lt;br /&gt;
- im Grunde konnte ich sie leiden.&lt;br /&gt;
Jedoch, da war ich ziemlich ehrlich,&lt;br /&gt;
ihr Ticken hielt ich für entbehrlich.&lt;br /&gt;
Auch murmelte sie immerfort&lt;br /&gt;
&quot;Hör auf zu rauchen, treibe Sport.&quot;&lt;br /&gt;
Ich fragte was das alles sollte,&lt;br /&gt;
warum sie kam und was sie wollte.&lt;br /&gt;
Sie sagte, es erschien mir bieder,&lt;br /&gt;
&quot;Du lebst der Natur zuwider.&lt;br /&gt;
Kind, es ist nicht Gottes Wille,&lt;br /&gt;
dennoch schluckst du stets die Pille.&quot;&lt;br /&gt;
Ich sah sie an. &quot;ich mein ja nur,&lt;br /&gt;
was bist du - eine Eieruhr?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Kindchen, spring doch übern Schatten&lt;br /&gt;
und such dir endlich einen Gatten.&lt;br /&gt;
Lass der Natur nur ihren Lauf,&lt;br /&gt;
dann hört sich auch das Ticken auf.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Zum Kukuk, Uhr, willst du mir sagen,&lt;br /&gt;
ich soll mich mit Vermehrung plagen?&quot;&lt;br /&gt;
Das Miststück wollte mich belehren,&lt;br /&gt;
mein Leben ändern, mich bekehren.&lt;br /&gt;
Schlußendlich platzte mir der Kragen.&lt;br /&gt;
Ich trug sie fort zu meinem Wagen&lt;br /&gt;
und warf sie auf die Laderampe.&lt;br /&gt;
&quot;Halt dein Uhrwerk dumme Schlampe!&quot;&lt;br /&gt;
Dann bracht ich sie zum Juwelier.&lt;br /&gt;
&quot;Ich will sie nicht, sie spricht zu mir.&lt;br /&gt;
Das Ticken ist mir eine Qual,&lt;br /&gt;
ich will `ne Uhr die digital.&quot;</description>
    <dc:creator>MoniqueChantalHuber</dc:creator>
    <dc:subject>balladen und minnesang</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 MoniqueChantalHuber</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-04T21:46:00Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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